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Wolfgang-Popp-Preis für Niklas Pütz

Wie zeigt sich ADHS bei Frauen – und wie kann Diagnostik gerechter werden? Für seine wegweisende Forschung zu dieser Frage wurde Niklas Pütz mit dem Wolfgang-Popp-Preis ausgezeichnet.

Niklas Pütz M.Sc. wurde mit dem Wolfgang-Popp-Preis der Universität Siegen ausgezeichnet. Der Preis würdigt herausragende Beiträge im Bereich der Geschlechterforschung.

Prämiert wurde die Arbeit mit dem Titel „Entwicklung und Evaluation von geschlechtsspezifischen Items zur Erfassung von ADHS bei Frauen“. Sie befasst sich mit geschlechtssensibler Diagnostik von ADHS und untersucht erstmals die Struktur von Symptomen bei weiblich sozialisierten Erwachsenen mit ADHS-Diagnose. Ziel ist es, Unterschiede in der Symptomdarstellung sichtbarer zu machen und bestehende diagnostische Verfahren entsprechend weiterzuentwickeln.

Der Wolfgang-Popp-Preis wird von der Universität Siegen vergeben und erinnert an den Literaturwissenschaftler Wolfgang Popp, der zu den frühen Impulsgebern der Geschlechterforschung in Deutschland zählt.

Kontakt

Kristian Kleinke

PD Dr. Kristian Kleinke

Akademische*r Oberrat*rätin Psychologische Methodenlehre