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Willkommen

auf der Seite der Professur für Psychologische Alternsforschung

Ausblick auf Universitaet Siegen

Psychologische Alternsforschung untersucht Alternsprozesse psychologischer Phänomene (u. a. sozial, emotional, kognitiv) sowie deren Beeinflussung und Veränderbarkeit durch personsbezogene (u. a. Training, Therapie) oder kontextbezogene (u. a. soziale, räumliche, dingliche) Interventionen. Das gesunde Altern wird hierbei ebenso untersucht wie das pathologische Altern, wobei eine Abgrenzung gesunder Entwicklungsverläufe von pathologischen Veränderungen sowie deren Zusammenwirken bedeutsam ist.

Die Komplexität von Alternsprozessen kann nicht von einer Disziplin allein begriffen werden. Psychologische Alternsforschung (oder auch Gerontopsychologie) findet daher als ein Teilgebiet der Gerontologie im interdisziplinären Austausch statt.

Der Schwerpunkt der Forschung in Psychologischer Alternsforschung an der Universität Siegen liegt derzeit auf ressourcenorientierter Diagnostik und psychologischen Intervention zur Förderung von Autonomie, Lebensqualität und sozialer Inklusion im höheren Lebensalter mit und ohne Demenz.

Demenz Symbolbild
Forschung

Die Einwilligungsfähigkeit von Menschen mit Demenz beurteilen

Einheitliche Kriterien zur Beurteilung der Einwilligungsfähigkeit von Menschen mit Demenz fehlen bislang – oft entscheidet das Bauchgefühl. Prof. Dr. Julia Haberstroh von der Uni Siegen und Dr. Matthé Scholten von der Ruhr-Universität Bochum haben Handlungsempfehlungen zusammengestellt.

Forschung

Entscheidungsassistenz und Einwilligungsfähigkeit bei Demenz

Dieser Titel erscheint im 2. Quartal 2023 und ist das erste Manual zur Beurteilung der Einwilligungsfähigkeit und Entscheidungsassistenz im deutschsprachigen Raum.

Unsere Arbeitsgruppe

Worum es uns geht

Campus Unteres Schloss Hörsaalzentrum. Außenaufnahme der Fassade.

„In unserer Arbeitsgruppe beschäftigen wir uns mit psychologischen Alternsprozessen – also damit, wie sich soziale, emotionale und kognitive Fähigkeiten im höheren Lebensalter verändern und wie sie durch gezielte Interventionen positiv beeinflusst werden können. Uns interessiert dabei sowohl gesundes als auch pathologisches Altern und besonders ihr Zusammenspiel, weil sich Entwicklung im Alter nur in dieser Gesamtschau verstehen lässt. Als Teil der interdisziplinären Gerontologie arbeiten wir aktuell schwerpunktmäßig zu ressourcenorientierter Diagnostik und zu Interventionen, die Autonomie, Lebensqualität und soziale Teilhabe älterer Menschen – mit und ohne Demenz – fördern.“

Unser Forschungsprofil

Interdisziplinäre Forschung zu Altern, Gesundheit und Selbstbestimmung

Die Arbeitsgruppe untersucht Altern aus psychologischer und interdisziplinärer Perspektive mit einem besonderen Fokus auf Versorgungs- und Pflegekontexte. Im Zentrum steht die Frage, wie Autonomie, Lebensqualität und soziale Teilhabe im höheren Lebensalter erhalten und gestärkt werden können. Dazu entwickeln und erforschen wir ressourcenorientierte diagnostische Verfahren sowie psychologische Interventionen, die an individuellen Fähigkeiten und Lebenswelten älterer Menschen ansetzen.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf interpersonaler Gesundheitskommunikation, Entscheidungsassistenz und der Förderung von Selbstbestimmungsfähigkeit – insbesondere in sensiblen Versorgungssituationen. Ergänzend leisten wir psychologische Beiträge zur ökologischen Gerontologie und zur Medizinethik, um Altern nicht nur individuell, sondern auch im Kontext sozialer, räumlicher und gesellschaftlicher Rahmenbedingungen zu verstehen. Ziel unserer Forschung ist es, wissenschaftliche Erkenntnisse direkt für eine menschenwürdige, partizipative und zukunftsfähige Versorgung älterer Menschen nutzbar zu machen.

Forschungsschwerpunkte

  • Psychologische und interdisziplinäre Alterns-, Versorgungs- und Pflegeforschung
  • Ressourcenorientierte Diagnostik und psychologische Intervention zur Förderung von Autonomie, Lebensqualität und sozialer Inklusion im höheren Lebensalter
  • Interpersonale Gesundheitskommunikation, Entscheidungsassistenz und Selbstbestimmungsfähigkeit
  • Psychologische Beiträge zur ökologischen Gerontologie und Medizinethik 

 

Journal article
2025

Usability of a Tablet-Based Cognitive Assessment Administered by Medical Assistants in General Practice: Implementation Study

Journal article
2025

Why and When Ethical Leadership Signals Enhance Employer Attractiveness

Journal article
2025

Validation of the Meaning of Home Questionnaire for People with Dementia

DECIDE-2 Referenzbild
Gesundheitsversorgung und Alternsforschung
-

DECIDE-2

Entscheidungsassistenz bei gesundheitlicher Vorausplanung für Menschen mit Demenz

Das DECIDE-2-Projekt zielt darauf ab, eine Entscheidungsassistenz bei gesundheitlicher Vorausplanung für Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen zur Verfügung zu stellen, um die Autonomie von Betroffenen bei Entscheidungen für die letzte Lebensphase zu stärken und die Belastung der An- und Zugehörigen zu verringern.

Projektlogo PaTH
Gesundheitsversorgung und Alternsforschung
-

PaTH

Das Projekt PaTH untersucht, wie unterschiedliche Grade von Partizipation bei gesundheitsbezogenen Entscheidungen das Erleben und Verhalten von Patient*innen beeinflussen. Ziel ist es, zu verstehen, welche Formen der Einbindung den Weg zu wirksamer Beratung und Behandlung ebnen können – und wie dieser Prozess patient:innenzentriert gestaltet werden kann.

Julia Haberstroh

Prof. Dr. Julia Haberstroh

Professor*in

Ich leite die Professur für Psychologische Alternsforschung im Department Psychologie der Fakultät II. Meine wissenschaftlichen Schwerpunkte beinhalten: 

Thorsten Kolling

Dr. Thorsten Kolling

Akademische*r Oberrat*rätin

Ich bin Akademischer Oberrat in der Professur für Psychologische Alternsforschung. Neben der Lehre in Grundlagen- und Anwendungsorientierter Psychologie arbeite ich an verschiedenen Projekten zu künstlicher Intelligenz, Robotik und Digitalen Gesundheitsanwendungen.

Kristian Kleinke

PD Dr. Kristian Kleinke

Akademische*r Oberrat*rätin Psychologische Methodenlehre

Ich bin Akademischer Oberrat in der Professur für Psychologische Alternsforschung.

Anna Theile-Schürholz

Dr. Anna Theile-Schürholz

Gruppe der Mitarbeiter*innen in Technik und Verwaltung Medizinische Dokumentarin und Datenmanagerin im Projekt DECIDE2

Ich bin Datenmanagerin in der Professur für Psychologische Alternsforschung und unterstützt die Projekte DECIDE und DECIDE II als Medizinische Dokumentarin.

Susanne Penger

Dr. Susanne Penger

Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in

Ich bin wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Professur für Psychologische Alternsforschung.

Stefanie Baisch-Schmidt

Dr. Stefanie Baisch-Schmidt

Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in

Ich bin wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Professur für Psychologische Alternsforschung. Mein wissenschaftliches Interesse gilt dem Einsatz neuer Technologien im Alter im Hinblick auf Akzeptanz, Ethik und Effektivität.

Janina Florack

Dr. Janina Florack

Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in

Ich bin wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Professur für Psychologische Alternsforschung. In meiner Promotion beschäftige ich mich mit der Weiterentwicklung und Anpassung eines Fragebogens zur Wohnbedeutung bei Menschen mit Demenz.

Jonas Karneboge

Jonas Karneboge M.Sc.

Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in

Meine wissenschaftlichen Interessen liegen in den Bereichen Einwilligugnsfähigkeitsassessment, Entscheidungsassistenz und Advance Care Planning.

Personal profile photo

Dr. Tanja Müller

Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in
Ronja Müller-Späth

Ronja Müller-Späth

Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in

In meiner Promotion widme ich mich den Auswirkungen verschiedener Partizipationsebenen innerhalb medizinischer Versorgung und beschäftige mich mit der Fragestellung, ob sich eine höhere Partizipation von Patient*innen in der Gestaltung ihrer eigenen Behandlung auf ihre Gesundheit sowie Behandlung

Celina Sander

Celina Sander

Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in

Als wissenschaftliche Mitarbeiterin der Professur für Psychologische Altersforschung bin ich verantwortlich für die Beiräte Menschen mit Demenz und Zugehörige von Menschen mit Demenz.

Anna Masling

Anna Masling M.Sc.

Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in

Ich bin wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Professur für Psychologische Alternsforschung und promoviere zur Wirkung von Impression Management auf moralische Entscheidungen in medienvermittelten Kontexten. Hierbei liegt der Fokus auf der parasozialen Interaktion mit Mediencharakteren.

Ermioni Athanasiadi

Ermioni Athanasiadi

Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in

Ich bin wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Professur Psychologische Alternsforschung. In meiner Promotion beschäftige ich mich mit Imputationsmethoden von fehlenden Daten in kleinen Stichproben.

Kontakt

 

Postadresse

Universität Siegen
Fakultät II - Department Psychologie
Prof. Dr. Julia Haberstroh

Sekretariat Reinhardt/Thielmann
Adolf-Reichwein-Str. 2
a
57076 Siegen

Besucheradresse

Universität Siegen
Department Psychologie
AR-NB 124
Adolf-Reichwein-Str. 2a
57076 Siegen

Weitere Informationen

Im Sekretariat stehen Ihnen Elke Reinhardt und Andrea Thielmann als Ansprechpartnerinnen zur Verfügung. Sie beantworten allgemeine Fragen und vermitteln Sie bei spezifischen Problemen und Fragen an die betreffenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiter.

Bitte stellen Sie allgemeine Anfragen per E-Mail. E-Mails werden regelmäßig abgerufen.