Univ.-Prof. Dr. Mirjam Zimmermann
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Aktuelles
Im Februar 2026 erscheint der von Mirjam Zimmermann und Heike Lindner in Zusammenarbeit mit zehn Bereichsherausgeber:innenteams erarbeitete neue 12. Jahrgang des Wissenschaftlich-Religionspädagogischen Lexikon im Internet (WiReLex) mit knapp 50 neuen und vielen neu bearbeiteten Artikeln. Vielen Dank an die Herausgebenden, die Autor:innen und die Deutsche Bibelgesellschaft für Hosting, Verträge usw.
Kurzvita
Lebenslauf
Seit 08/2011: Professorin Evangelische Theologie/Religionspädagogik und Fachdidaktik an der Universität Siegen
08/2010 – 07/2011: Fachleiterin für Deutsch und Pädagogik am Staatlichen Studienseminar für das Lehramt an Gymnasien in Bad Kreuznach
08/2006 – 07/2010: Lehrerin für ev. Religion und Deutsch am Gymnasium am Waldhof in Bielefeld, ab 2007 mit 50 % abgeordnet an die Universität Bielefeld; Mitarbeit im Kompetenzzentrum NRW
09/2003 – 8/2009: Habilitandin an der Universität Dortmund mit der Arbeit „Kindertheologie als theologische Kompetenz von Kindern. Grundlagen, Methodik und Ziel kindertheologischer Forschung am Beispiel der Deutung des Todes Jesu“ (publiziert: Neukirchen-Vluyn 2010, 2. Aufl. 2012)
09/2003 – 07/2006: Mitarbeiterin am Praktisch-theologischen Seminar der Universität Heidelberg mit einer selbst eingeworbenen Stelle des „Margarete von Wrangell-Habilitationsprogramms“
8/2002 – 7/2003 Teilabordnung an das „Seminar für die Didaktik und Lehrerbildung“ (Heidelberg) zur Referendar:innenausbildung
09/1999 – 08/2003: Lehrerin am Gymnasium in Wiesloch/Baden-Württemberg
08/1997 – 07/1999 Referendariat für das Lehramt an Gymnasien in Hockenheim und Walldorf; Abschluss: 2. Staatsexamen
07/1995 – 07/1997: Promovendin an der Theologischen Fakultät der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg mit der Arbeit „Geburtshilfe als Sterbehilfe? Zur Behandlungsentscheidung bei schwerstgeschädigten Neugeborenen und Frühgeborenen. Medizinisch-empirische, juristische, sozialpsychologische und philosophische Grundlagen, ethische Beurteilung und Folgerungen, unter besonderer Berücksichtigung der Infantizidthesen von Peter Singer und Helga Kuhse“ (publiziert: Münster i.W./Hamburg/London 1997)
1994–1996: Aufbaustudium Diplom-Diakoniewissenschaft am Diakoniewissenschaftlichen Institut der Ruprecht-Karls-Universität Universität Heidelberg
10/1994 – 02/1995: Aufbaustudiengang „Deutsch als Fremdsprache“ an der Universität Trier
10/1989 – 09/1994: Studium der Ev. Theologie und Germanistik an den Universitäten Bamberg, Erlangen, Bonn, Santiago de Chile und Heidelberg
1989 Abitur am Gymnasium in Sandhausen
geb. 1969, verheiratet, vier Kinder: geb. 1995, 1996, 1999, 2001
Forschung
- Organisationsformen des RU bes. konfessionell-kooperativer Religionsunterricht
- Virtuelle Sakralräume
- Didaktik und Methodik des Religionsunterrichts
- Medizinische Ethik, Kind - Krankheit - Religion
- Bibeldidaktik
- Kindertheologie
- Schulgottesdienste
- Kirchenpädagogik
- Jugendliteratur im Religionsunterricht
- Schülerfragen im Religionsunterricht
Erfahrungen mit und Effekte des konfessionell-kooperativen Religionsunterricht in Nordrhein-Westfalen (Eval_KoKoRU_NRW)
Das Projekt evaluiert den konfessionell-kooperativen Religionsunterricht in Nordrhein-Westfalen. Dazu misst es die Effekte dieser Organisationsform konfessionellen Religionsunterrichts und erhebt die Erfahrungen mit ihr in einem Mixed-Methods-Design.
Projektteam
Evangelische Theologie: Mirjam Zimmermann & Benedict Totsche & Malte Brügge-Feldhake
Katholische Theologie: Ulrich Riegel & Oliver Hohenschue & Daniel Engel
Problemkontext
Der Religionsunterricht in Deutschland ist gemäß Art. 7 Abs. 3 GG ein ordentliches Unterrichtsfach, das in konfessioneller Gebundenheit zu erteilen ist, wenn auch schon lange das Bemühen erkennbar, dass dieser „im ökumenischen Geist erteilt wird“. Angesichts der sozio-demographischen Entwicklung steht diese Form des Unterrichts jedoch stark unter Druck. Mit dem Konzept eines konfessionell-kooperativen Religionsunterrichts wird versucht, die konfessionelle Gebundenheit des Fachs in konfessioneller Zusammenarbeit zu verwirklichen. Ziel dieses Konzepts ist es, in der Auseinandersetzung mit der anderen christlichen Konfession das Besondere der eigenen Konfession zu entdecken, einen eigenen religiösen Standpunkt zu entwickeln und einen respektvollen Umgang mit Menschen anderer religiöser Haltung einzuüben.
Mit dem Schuljahr 2018/19 können Schulen auch in Nordrhein-Westfalen (NRW), in denen Religionsunterricht beider Bekenntnisse eingerichtet ist einen konfessionell-kooperativen Religionsunterricht beantragen. Um den konfessionellen Charakter beider beteiligter Konfessionen zu gewährleisten, ist dazu ein fachdidaktisches und methodisches Konzept zu erstellen, das die konfessionsverbindenden und konfessionsspezifischen Themen aus beiden Lehrplänen abbildet und in einen schlüssigen Jahresplan integriert. Außerdem ist ein unterjähriger Wechsel der Lehrperson verpflichtend vorgeschrieben, damit die Schülerinnen und Schüler die Perspektive beider Konfessionen in authentischer Sprache kennenlernen und reflektieren können. Gemeinsame verpflichtende kirchliche Fortbildungsveranstaltungen werden hierbei als Gelingensbedingung für die hochwertige Qualität des Unterrichts formuliert. Mit diesen Rahmenvorgaben setzt das für NRW gültige Konzept relativ starke Standards, um den konfessionellen Charakter des Fachs und konfessionell-kooperatives Lernen zu gewährleisten.
Teilprojekt 1: Evaluation des kokoRU in NRW
Angesichts des eigenständigen Charakters des konfessionell-kooperativen Religionsunterrichts in NRW liegt es nahe, diese spezifische Form zu evaluieren. Das vorliegende erste Teilprojekt erfasst sowohl die Lerneffekte des Unterrichts als auch die Erfahrungen mit ihm, und zwar bei allen Beteiligten, d.h. den Schülerinnen und Schülern, den Lehrpersonen, den Schulleitungen und den Eltern. Damit beantwortet das Teilprojekt die folgenden Forschungsfragen
- Welche Lerneffekte ergeben sich bei den Schülerinnen und Schülern hinsichtlich Wissen über und Einstellung zu beiden christlichen Konfessionen sowie ihrer konfessionellen Identität innerhalb eines Schuljahres und welche Erfahrungen machen sie mit dem Unterrichtsgeschehen (z.B. Organisationsform, Positionalität der Lehrpersonen)?
- Wie beurteilen die Lehrpersonen die Vorbereitung und Durchführung der konfessionellen Kooperation an ihrer Schule, welche Erfahrungen berichten sie z.B. bzgl. ihrer Qualifikation für das neue Modell und welche Verbesserungsvorschläge haben sie?
- Wie beurteilen die Schulleitungen die Umsetzung der konfessionellen Kooperation an ihrer Schule, welche Erfahrungen haben sie bzgl. institutioneller Unterstützung von außen und wo sehen sie Optimierungspotential?
- Wie schätzen die Eltern den konfessionell-kooperativen Unterricht ihres Kindes ein, welche Erfahrungen können sie berichten und wo sehen sie Potential für Verbesserungen?
Methode
Angesichts der Komplexität des Projekts wird ein Mixed-Methods-Design gewählt, in dem sich quantitative und qualitative Verfahren ergänzen. Lerneffekte des konfessionell-kooperativen Religionsunterrichts werden in einem non-equivalent group design mit Prä- und Post-Test erhoben. Die Einschätzung dieser Organisationsform durch die Schülerinnen und Schüler, Lehrpersonen, Schulleitungen und Eltern geschieht mittels Fragebögen.Schließlich werden die Erfahrungen und Verbesserungsvorschläge der Lehrpersonen durch Gruppendiskussionen erfasst, welche inhaltsanalytisch ausgewertet werden.
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Details zu den Fragebögen finden Sie hier:
Bedeutung des Projekts
Das Projekt stellt zu einem Thema, das gegenwärtig stark in der Religionspädagogik diskutiert wird und bei dem bei kirchlichen und staatlichen Verantwortlichen ein gewisser Handlungsdruck vorliegt, seriöse empirische Befunde zur Verfügung. Die Anlage des Projekts ist dabei so breit, dass ein umfassender Blick auf ein konkretes Modell konfessioneller Kooperation möglich ist. Außerdem bietet das Projekt zum ersten Mal Einblick in die Lerneffekte des konfessionell-kooperativen Religionsunterrichts, die im Rahmen eines psychometrisch anspruchsvollen Designs erfasst werden. Die Befunde des Projekts sind nicht nur geeignet, den konfessionell-kooperativen Religionsunterricht in NRW weiterzuentwickeln, sondern tragen auch dazu bei, dass die religionsdidaktische Diskussion um diese Form des Religionsunterrichts stärker evidenzbasiert geführt werden kann.
Finanzierung
Evangelisches Büro NRW & Katholisches Büro NRW
Teilprojekt 2: Test der kognitiven und affektiven Effekte des kokoRU
Die Evaluation des kokoRU in NRW konnte zeigen, dass dieses Fach bei nahezu allen Akteuren beliebt ist und im Wesentlichen gemäß der vorgegebenen Standards erteilt wird. Auch die in der Evaluation erfassten Lerneffekte liegen im Erwartungshorizont, konnten wegen des Ausfalls der Vergleichsgruppe in der sog. Corona-Pandemie nicht methodologisch sauber erfasst werden. Das zweite Teilprojekt schließt diese Lücke, in dem es nach den kognitiven und affektiven Effekten dieser Organisationsform konfessionellen Religionsunterrichts fragt. Damit beantwortet das Projekt die folgenden Forschungsfragen
- Welche kognitiven und affektiven Effekte bewirken Unterrichtseinheiten bei den Schüler:innen, die den didaktischen Prinzipien des kokoRU folgen und im konfessionell-gemischten Lernsetting des kokoRU stattfinden?
- Macht es einen Unterschied, ob sich diese Lerngelegenheiten eher an den konfessionellen Unterschieden oder an konfessionellen Gemeinsamkeiten ausrichten?
- Wie unterscheiden sich besagte Effekte von denjenigen einer entsprechenden Unterrichtseinheit im didaktischen und organisatorischen Rahmen des herkömmlichen konfessionellen Religionsunterrichts?
Methode
Teilprojekt 2 orientiert sich am Forschungsdesign des Cluster Randomized Controlled Trials. In einem Prä-Test werden die Ausgangsbedingungen der Unterrichtseinheit erfasst, in einem Post-Test deren Effekte. Die Unterrichtseinheit selbst umfasst acht Stunden, in denen die zentralen Charakteristika des evangelischen und des römisch-katholischen Glaubens thematisiert werden. Dabei sind alle Stunden narrativ gerahmt, um die lebensweltliche Distanz vieler Schüler:innen zu einem gelebten Glauben zu überwinden.
Die Unterrichtseinheit liegt in drei Versionen vor. Experimentalgruppe I durchläuft die Unterrichtseinheit mit Arbeitsaufträgen, die sich vor allem an den Gemeinsamkeiten beider Konfessionen orientiert. Experimentalgruppe II durchläuft die Unterrichtseinheit mit Arbeitsaufträgen, die sich vor allem an den Unterschieden beider Konfessionen orientiert. Dann werden zwei Kontrollgruppen gebildet, eine aus dem evangelischen Religionsunterricht und eine aus dem katholischen Religionsunterricht. Auch sie durchlaufen besagte Unterrichtseinheit, wobei die Gemeinsamkeiten und Unterschiede gleichmäßig verteilt sind. Eine dritte Kontrollgruppe besteht aus Lerngruppen des kokoRU, die besagte Unterrichtseinheit NICHT durchlaufen.
Bedeutung des Projekts
Bislang wurde noch nicht getestet, ob sich die Lerneffekte des kokoRU tatsächlich diesem spezifischen didaktischen Setting verdanken. Theoretisch könnte es auch so sein, dass es die Lerneinheit ist und nicht das didaktische Setting, das besagte Effekte hervorbringt. Diese Forschungslücke schließt das dritte Teilprojekt.
Finanzierung
Deutsche Forschungsgemeinschaft
Teilprojekt 3: Fallstudie zur Rolle muslimischer Schüler:innen im kokoRU
Normalerweise werden auch in den Lerngruppen des kokoRU Schüler:innen sitzen, die keiner der beiden Konfessionen angehören. Das vorliegende Unterrichtsmaterial zum kokoRU betont aber dezidiert die Gemeinsamkeiten und Eigenheiten der beiden großen christlichen Konfessionen. Inhaltliche Angebote, die sich an Schüler:innen ohne Bezug zu einer der beiden Konfessionen richten, finden sich in dieser Organisationsform des Religionsunterrichts bislang kaum. Das dritte Teilprojekt nimmt dieses Desiderat auf und fragt in einer Fallstudie, wie muslimische Schüler:innen den kokoRU erleben. Damit beantwortet das Projekt die folgende Forschungsfrage:
- Wie erleben muslimische Schüler:innen den kokoRU?
Methode
Teilprojekt 3 erhebt seine Daten im Rahmen einer Gruppendiskussion mit muslimischen Schüler:innen, die sich an eine Unterrichtsreihe zu den Charakteristika und Eigenheiten des evangelischen und des katholischen Glaubens anschließt. In dieser Diskussion sind die Schüler:innen eingeladen, ihr Erleben der Unterrichtseinheit zu besprechen und zu überlegen, wie sie sich als muslimische Schüler:innen während dieser Einheit gefühlt haben. Die Auswertung dieser Diskussion erfolgt mittels Dokumentarischer Methode.
Bedeutung des Projekts
Es handelt sich bei diesem Teilprojekt um eine Fallstudie. Es können also keine repräsentativen Befunde erwartet werden. Dennoch adressiert das Projekt eine Forschungslücke, denn bislang liegen nur wenige Einsichten zu besagter Problematik vor.
Finanzierung
Eigenmittel
Publikationen
Malte Brügge-Feldhake, Ulrich Riegel & Mirjam Zimmermann (2024). Didactical model to promote perspective taking, in: British Journal of Religious Education
(https://doi.org/10.1080/01416200.2024.2374163)
Ulrich Riegel, Benedict Totsche, Mirjam Zimmermann & Steffi Fabricius (2024). Religionsdidaktische Fortbildungen. Der exemplarische Fall der Fortbildungen zum konfessionell-kooperativen Religionsunterricht in Nordrhein-Westfalen, in: Religionspädagogische Beiträge. Journal for Religion in Education (2024)
(https://doi.org/10.20377/rpb-276)
Ulrich Riegel & Mirjam Zimmermann (2022). Evaluation des konfessionell-kooperativen Religionsunterrichts in Nordrhein-Westfalen, Stuttgart: Kohlhammer.
Steffi Fabricius, Ulrich Riegel, Mirjam Zimmermann & Benedict Totsche (2022). Between Fight and Theatrical Performance: Conceputal Metaphors of Positionality in Communication about Cooperative Religious Education in Germany. In: Religious Education
(https://doi.org/10.1080/00344087.2022.2070375)
Mirjam Zimmermann & Ulrich Riegel (2022). Befunde zum Lernen und Lerneffekt im konfessionell-kooperativen Religionsunterricht. In: Religionspädagogische Beiträge 45(2), 89-105.
Ulrich Riegel & Friedrich Schweitzer (2022). Konfessionell-kooperativen Religionsunterricht empirisch erforschen. Eine Bilanz zu vorfindlichen Designs, Methoden und Instrumenten. In: Religionspädagogische Beiträge 45(2), 107-120.
Oliver Hohenschue, Ulrich Riegel & Mirjam Zimmermann (2022). Heterogeneity in Religious Commitment and its Predictors. In: Religions 13(2), 139.
Ulrich Riegel, Benedict Totsche, Mirjam Zimmermann & Steffi Fabricius (2021). Organisatorische Aspekte der Einführung von konfessionell-kooperativem Religionsunterricht in NRW, in: Theo-Web. Zeitschrift für Religionspädagogik 20(2), 196-215.
Mirjam Zimmermann, Ulrich Riegel, Steffi Fabricius & Benedict Totsche (2021). Die Wahrnehmung der Religiosität von Kindern und Jugendlichen im konfessionell-kooperativen Religionsunterricht NRWs durch die Lehrpersonen, in: Österreichissches Religionspädagogisches Forum 29(2), 103-121
(https://doi.org/10.25364/10.29:2021.2.6)
Mirjam Zimmermann, Ulrich Riegel, Benedict Totsche & Steffi Fabricius (2021), Standpunktfähigkeit und Perspektivenwechsel als Anforderungen an die Lehrpseron im konfessionell-kooperativen Lernsetting aus der Sicht von betroffenen Religionslehrkräften, in: Religionspädagogische Beiträge 44/1
(https://doi.org/10.20377/rpb-93).
Ulrich Riegel, Mirjam Zimmermann & Oliver Hohenschue (2020), German Principals' Attitude towards the Form of Religious Education at State Schools, in: Journal of Religious Education 68(3), 397-408.
Ulrich Riegel & Mirjam Zimmermann (2020), Das Thema Abendmahl/Eucharistie als Prüfstein konfessionell-kooperativer Unterrichtsarrangements, in: Kerygma und Dogma. Zeitschrift für theologische Forschung und kirchliche Lehre 66(2), 173-191.
Working Papers
Working Paper 1: Forschungsbericht zur Befragung der
Working Paper 2: Forschungsbericht zur Befragung der
Working Paper 3: Forschungsbericht zur Befragung der
Working Paper 4: Forschungsbericht zur Befragung der
Aktuelles
Wie im Januar diesen Jahres in unseren Schreiben an Sie, liebe Eltern, versprochen, haben wir für jeweils 3 eingegangene Fragebögen einen Baum bei „Plant-for-the-planet“ gepflanzt. Insgesamt konnten durch Ihre Unterstützung 336 Bäume gepflanzt werden, ein herzliches Dankeschön dafür!
Krieg - Kinder/Jugendliche - Religion
Mit der Tagung "Krieg - Kinder und Jugendliche - Religion", die vom 4.-6. Juni 2026 an der Theologischen und Religionswissenschaftlichen Fakultät der Universität Zürich stattfindet, nimmt das seit rund 15 Jahren etablierte deutschsprachige Netzwerk der "Kinder- und Jugendtheologie"-Forschung in interdisziplinärer Ausrichtung (Theologie, Religionspädagogik und Religionsdidaktik, Psychologie, Erziehungswissenschaft, Literaturforschung, Kunstdidaktik) eine höchst aktuelle und brennende Thematik auf.
Es wird wissenschaftlich sondiert und zugleich praxisorientiert danach gefragt, wie sich unter den gegenwärtigen Bedingungen der Wahrnehmungen und Erfahrungen konkreter Kriege und Konflikte von Kindern und Jugendlichen Potenziale des (religions-)pädagogischen Umgangs im Bereich religiöser Bildung identifizieren und auch im Blick auf mögliche Resilienzstärkung konkretisieren lassen.
Die Tagung richtet sich dabei sowohl an Forschende in den Bereichen der Kinder- und Jugendtheologie wie auch an Praktiker:innen religiöser Bildung in Schule und Kirche.
Über die wissenschaftliche Analyse und Reflexion hinaus werden durch die Integration säkularer und religiöser aktueller Kinder- und Jugendbuchliteratur zugleich praktische Beispiele des Einsatzes und der medial-didaktischen Verwendung für den Religionsunterricht sowie für den Ethik-, Philosophie, Deutsch- und Geschichtsunterricht vermittelt.
Themenheft "Frieden schaffen – wie geht das?", Religion 5-10:
Digitale Repräsentationen von Sakralbauten und digitale Sakralraumpädagogik
Projektteam
Mirjam Zimmermann & Ulrich Riegel
Problemkontext
Im Kontext religiöser Bildung ist die Beschäftigung mit Sakralbauten der verschiedenen Religionen elementar. Insbesondere der realen Begegnung mit einem Zeugnis authentischer, gelebter Religiosität, wie sie sich in diesen Bauten niederschlägt, wird ein großes Potential für interreligiöse Begegnung und religiöses Lernen zugeschrieben. Dies ist an vielen universitären Standorten aber nur in zeit- und kostenintensiven Exkursionen möglich. Digitale Repräsentationen dieser Sakralbauten könnten hier eine Abhilfe schaffen. Vorliegende Repräsentationen von Synagogen, Moscheen und Tempeln orientieren sich aber bestenfalls an touristischen Interessen. In der Folge sind die wenigen digital besuchbaren Sakralräume zwar virtuell begehbar, nicht aber didaktisch so aufbereitet, dass ein Lernen über die reine Beobachtung hinaus möglich ist. Es bedarf somit digitaler Repräsentationen von Sakralbauten, die sakralraumpädagogischen Prinzipien genügen.
Diese Bilanz erweist sich als ambivalent. Auf der einen Seite ist es angesichts der heute zur Verfügung stehenden technischen Möglichkeiten vergleichsweise leicht möglich, Sakralräume zu digitalisieren und mit Lerntools zu gestalten. Welche Tools gewählt werden und wie sie in den virtuellen Begehungen eingesetzt werden, kann aus vorliegenden didaktischen Konzepten der Sakralraumpädagogik abgeleitet werden. Auf der anderen Seite stellt sich die Frage, ob und wie die Prinzipien und Aufgabenstellungen dieser, die sich in der Begegnung im realen Raum bewährt haben, ihre Wirkung auch im virtuellen Raum entfalten. Insbesondere die auratische Dimension solcher Begegnungen könnte sich im virtuellen Raum als herausfordernd erweisen.
Projektziel
Das vorliegende Projekt stellt sich diesen Herausforderungen auf hochschuldidaktischer Ebene. Es bietet angehenden Religionslehrpersonen die technischen und konzeptuellen Voraussetzungen, einen Sakralraum zu digitalisieren und anhand sakralraumpädagogischer Prinzipien in eine virtuelle Lernumgebung zu transformieren. Im Sinn des forschenden Lernens begegnen die Studierenden dabei den besonderen Herausforderungen einer digitalen Sakralraumpädagogik, insofern sie bewährte Methoden und Aufgaben der realen Sakralraumpädagogik in den virtuellen Raum hinein übertragen, testen und ggf. anpassen. Damit strebt das beantragte Projekt die folgenden primären Ziele an:
- Bereitstellung der Hard- und Software zur Digitalisierung von Sakralräumen
- Entwicklung eines Seminarkonzepts zur Professionalisierung angehender Religionslehrpersonen im Rahmen digitaler Sakralraumpädagogik
Beide Ziele definieren die Nachhaltigkeit des Projekts, denn sie ermöglichen es, das entwickelte Seminar auf Zukunft hin anzubieten. Gleichzeitig führen sie zur Verwirklichung der folgenden sekundären Ziele des Projekts:
- Entwicklung von Prinzipien und Lernwegen einer digitalen Sakralraumpädagogik
- Aufbau eines Grundstocks digitaler Repräsentationen von Sakralräumen der verschiedenen religiösen Traditionen
Methode
Bei der Produktion der digitalen Repräsentationen greift das Projekt auf die beiden hochschuldidaktischen Konzepte a) der Communities of Practice (CoP) und b) der Design-Research zurück.
Zeitgemäße interreligiöse Bildung erfolgt in der Begegnung mit den Zeugnissen und Menschen anderer Religionen, denn erst in Austausch mit authentischen Äußerungen der fremdreligiösen Positionen und Erfahrungen kann die Perspektive der anderen Religion in deren Eigensinn erfasst werden. Dann muss aber bereits die Produktion und Auswahl einschlägigen didaktischen Materials und das Arrangement entsprechender Lerngelegenheiten in der Auseinandersetzung mit solchen authentischen Äußerungen erfolgen. CoPs schaffen derartige Erfahrungsräume, denn sie führen die relevanten Personen eines konkreten Praxisfeldes zusammen und ermöglichen eine gemeinsame Reflexion dieses Feldes. Im Projekt werden deshalb Studierende auf Lehramt Religion, Experten der Kirchenpädagogik und Vertreter:innen des Judentums, des Islam und des Hinduismus bzw. Buddhismus zusammengebracht, um gemeinsam zu besprechen, wie eine digitale Repräsentation der jeweiligen Sakralräume sowohl authentische Perspektiven der zugehörigen Spiritualität zugänglich macht als auch sakralraumpädagogischen Prinzipien genügt.
Design-Research erlaubt die Produktion didaktischen Materials unter ständiger Evaluation nach rigorosen, wissenschaftlich anerkannten Standards. Im Projekt werden die Studierenden durch die Produktion digitaler Repräsentationen von Sakralräumen deshalb nicht nur mit den Prinzipien der Sakralraumpädagogik vertraut, sondern reflektieren die Produktionsprozesse selbst und werden damit zu einer Meta-Perspektive auf die Möglichkeiten und Grenzen religiösen Lernens anhand digitaler Artefakte befähigt. Letzteres ist eine zentrale Kompetenz der Lehrer:innenprofessionalisierung.
Bedeutung des Projekts
Das Projekt will zukünftige Religionslehrpersonen durch die Produktion von digitalen Repräsentationen von Sakralräumen anderer Religionen dazu befähigen, sakralraum-pädagogischen Prinzipien genügende Begegnungen mit den Kulträumen dieser Religionen im Rahmen digitaler Bildungsangebote im Religionsunterricht zu arrangieren.
Der Ansatz des Projekts ist in vielfacher Hinsicht skalierbar. Erstens ist es in allen Bildungsgängen für Lehramt Religion einsetzbar. Zweitens kann es in der Lehre verstetigt werden, denn die Plattform für die Repräsentationen ist beliebt ergänzbar. Drittens erlaubt das Projekt Kooperationen mit anderen Fachdidaktiken, sofern diese (Sakral-)räume als Lerngegenstand beinhalten (z. B. Kunst, Geographie etc.). Viertens kann das Projekt international erweitert werden. Außerdem stehen die digitalen Sakralräume auch für Schulen zur Verfügung, die sich im Rahmen des Ethik- und Religionsunterrichts auch mit Sakralräumen beschäftigen und diese gerne (digital) besuchen.
Produkte
- Datenbank vorliegender digitaler Repräsentationen von Sakralräumen (im Aufbau)
- Siegener Lernumgebungen in digitalen Sakralräumen:
Finanzierung
Fellowship für Innovationen in der digitalen Hochschullehre (2023)
Publikationen
Riegel, Ulrich & Helbling, Dominik (2021): Religiöses Lernen an außerschulischen Lernorten. In: Ulrich Kropac und Ulrich Riegel (Hg.): Handbuch Religionsdidaktik (S. 332–338). Stuttgart: Kohlhammer.
Riegel, Ulrich & Kindermann, Katharina (2017): Field trips to the church. Theoretical framework, empirical findings, didactic perspectives. Münster, New York: Waxmann.
Zimmermann, Mirjam (2005): Kirchenraum – ein „heiliger Raum“? Der „Mythos“ von der Heiligkeit des Kirchenraums – Versuch einer phänomenologischen Annäherung. In: Zeitschrift für Gottesdienst und Predigt (ZGP) 23/2, 27–31.
Zimmermann, Mirjam (2004): Kirchenpädagogik – eine Handreichung für die Grundschule. In: Bausteine Religion 1, 1–14.
KI und religiöses Lernen
In Planung ist hierzu das Themenheft „Was weiß denn die KI?“ in der Zeitschrift „Religion 5-10“ für 2027 und das Themenheft von Theoweb 2027 zu „KI in der Hochschuldidaktik“.
Theologiestudierende: Studienmotivation, Studienziele, Religiosität u.a. Eine bundesweite empirische Untersuchung unter Studierenden (2020–2022)
Für diese Studie wurden über 3500 Studierende nach ihren Erwartungen ans und Erfahrungen im Studium sowie ihren Vorstellungen zu ihrer späteren Berufstätigkeit im Religionsunterricht befragt. Neben einer großen Zufriedenheit mit dem Studium wird vor allem deutlich, dass zwei zentrale Motive für die Wahl dieses Studiums entscheidend sind: ein durch die eigenen Erfahrungen mit kirchlichem Leben motivierter Wunsch, den Glauben weiterzugeben, und das Motiv, der nächsten Generation Werte auf der Grundlage des Glaubens zu vermitteln. Bei den Vorstellungen zum Religionsunterricht werden pädagogische und an den Konfessionen ausgerichtete Aspekte sichtbar, was dem besonderen Charakter dieses Unterrichtsfachs gerecht wird. Diese Befunde werden im Kontext der Fragen nach Studienwahl und religionspädagogischer Bildung diskutiert. Finanziert wurde die Publikation durch die EKD.
Effekte des und Erfahrungen mit dem konfessionell-kooperativen Religionsunterricht in Nordrhein-Westfalen (Eval_KoKoRU_NRW) (2019-2022)
Das Projekt evaluiert den konfessionell-kooperativen Religionsunterricht in Nordrhein-Westfalen. Dazu misst es die Effekte dieser Organisationsform konfessionellen Religionsunterrichts und erhebt die Erfahrungen mit ihr in einem Mixed-Methods-Design. Weitere Informationen finden Sie hier.
Handbuch ethische Bildung (bis 2021)
Ethische Bildung bzw. Erziehung, Moralerziehung, Wertebildung: Mit verschiedenen Begriffen wird gegenwärtig aus vielfältigen Gründen von Schule verstärkt ein Beitrag zur ethischen Bildung der Lernenden gefordert und im Besonderen von Religions- und Ethikunterricht erwartet. Das „Handbuch ethische Bildung“ (HeB) stellt sich dieser Herausforderung und bietet eine Zusammenschau aktueller Forschungsergebnisse, von welchen Voraussetzungen her und wie diesem Anspruch im schulischen Kontext nachgekommen werden kann. Es fokussiert verschiedene Aspekte ethischer Bildung sowohl in grundsätzlich bildungswissenschaftlicher, philosophischer oder theologischer Hinsicht als auch in spezifisch unterrichtspraktischer Perspektive. Den Referenzpunkt bildet dabei der schulische Religionsunterricht. Hauptadressaten des HeB sind Studierende, Lehrerinnen und Lehrer sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.
Die einzelnen Beiträge des ökumenisch verantworteten und gemeinsam mit Prof. Dr. Konstantin Lindner herausgegebenen Handbuchs sind als Überblicksartikel konzipiert, so dass der Gesamtumfang mit ca. 450 Seiten angesichts der Vielfalt der Zugänge überschaubar bleiben soll, ohne den Anspruch, wissenschaftlich aktuell und innovativ zu sein, aufzugeben.
Nach einer Einleitung zur Felderöffnung werden in sieben Kapiteln zentrale Eckpfeiler ethischer Bildung im Religionsunterricht fokussiert: die Heranwachsenden selbst (Kapitel 2), die Grundlagen ethischer Bildung in Darstellung zentraler (philosophischer) Konzepte (Kapitel 3), ethische Inhaltskontexte in ihrem theologischen Horizont wie z. B. biblische, theologische, politische Ethik etc. auch in Bezug auf deren Bedeutung im schulischen Kontext (Kapitel 4), die Positionen verschiedener Religionen und ihr Zugang zu religiös-ethischer Bildung (Kapitel 5), Fragen ethischer Bildungsprozesse in religionspädagogisch-konzeptioneller Hinsicht z. B. im kompetenzorientierten oder konstruktivistischen Religionsunterricht (Kapitel 6), methodisch-didaktische Annäherungen über Lernwege und Medien wie z. B. Dilemmadiskussion, wertbasiertes Handeln, (Kinder- und Jugend-)Literatur oder Filme (Kapitel 7) sowie andere über die Schule hinausgehende institutionalisierte Zusammenhänge wie Jugendarbeit oder Erwachsenenbildung mit ihren besonderen Herausforderungen (Kapitel 8).
Außerdem sind Unterrichtsmaterialien zu "Was tun? Ethische Fragestellungen im Religionsunterricht" (2017) entstanden, folgende Grundfrage verfolgen: Wie handele ich als Mensch so, dass es ethisch vertretbar ist? Darauf geben die christliche Ethik sowie verschiedene Grundformen ethischer Urteilsfindung Antworten. Der Band widmet sich auch Menschen und Institutionen, die aus christlicher Motivation heraus verantwortlich handeln wollen. Er ist aufgeteilt in fünf Kapitel: Zuerst behandeln die Autoren die grundsätzliche Frage: Was tun? Hier widmen sie sich Situationen, die herausfordern. Anschließend wird gefragt, was gute Werke des Menschen als Ebenbild Gottes sind. Inwieweit bietet die Bibel Orientierung für das eigenen Handeln? Welche Antworten geben verschiedene Ethiken wie z. B. die Lebensethik oder die Wirtschaftsethik? Und wie komme ich zu einer ethisch begründeten Entscheidung? Umfangreiches digitales Zusatzmaterial rundet das Heft ab.
Bibelwissen und Bibelverständnis (2015-2020)
2015 wurde sowohl in Deutschland (n= 1446) als auch an katholischen Schulen in Australien und England (n=665) eine Befragung durchgeführt, die im Anschluss an vorliegende Studien wie die von Martin Bröking-Bortfeld (1984), Horst Klaus Berg (1989) Helmut Hanisch und Anton Bucher (2002) u.a. Vorstellungen und Einstellungen zur Bibel bei Schülerinnen und Schüler im Alter von 10-11 im Vergleich zu 15-16-jährigen erhoben hat. Dabei wurden Kontaktpunkte und Lernorte zur Bibel, Biblische Lieblingsgeschichten und die Form ihrer Erinnerung, Deutungsfähigkeit, Bibelwissen u.a. überprüft. Diese werden auch hinsichtlich wertfeldanalytischer Befunde, in Bezug auf das Thema Gender und Bibel und zur Frage nach der persönlichen Bedeutsamkeit ausgewertet. Abschließend werden bibeldidaktische Konsequenzen formuliert.
Abmeldung vom Religionsunterricht (2012-2016)
In manchen Bundesländern meldet sich mehr als ein Viertel der Schüler vom Religionsunterricht ab. Im Projekt wurden systematisch die Abmeldezahlen in den verschiedenen Bundesländern statistisch erfasst und entsprechend der besonders betroffenen Jahrgänge schulformspezifisch ausgewertet. Außerdem geht die Befragung den Abmeldegründen mittels einer empirischen Schüler- (n=325) und Lehrerbefragung (n=100) nach. Die Ergebnisse zeigen, dass die Abmelderinnen und Abmelder die Inhalte des Religionsunterrichts für ihre Lebensdeutung nicht plausibel finden. Überraschend daran ist, dass die parallel befragten Lehrkräfte eher äußere Gründe wie das Verhältnis zu den Lehrenden oder höhere Leistungsanforderungen vermuten: eine klare Perspektivendifferenz. Darüber hinaus konnten die Abmelderinnen und Abmelder aufgrund ihrer Werthaltung typologisiert werden. Es wurde deutlich, dass die inhaltliche Kritik am Religionsunterricht mit einer Werthaltung korreliert, die Autonomie und Offenheit für Wandel betont. Das legt den Schluss nahe, dass mit einer progressiven Theologie, die inhaltlich für den Religionsunterricht unübliche Wege geht, weniger Abmeldungen zu erwarten wären. In einem abschließenden Kapitel werden daher exemplarisch am Thema Sünde Wege aufgezeigt, wie potenziell auch solche Schülerinnen und Schüler im Religionsunterricht adäquat erreicht werden können.
Handbuch Bibeldidaktik
Der religionspädagogische Markt ließ bis 2013 ein Überblickswerk zu bibeldidaktischen Fragen vermissen. Im Tübinger Verlag Mohr Siebeck konnte 2018 schon in zweiter Auflage das Handbuch Bibeldidaktik in Zusammenarbeit mit dem Mainzer Neutestamentler Prof. Dr. Ruben Zimmermann erscheinen. Im Handbuch Bibeldidaktik werden sieben verschiedene Perspektiven im Blick auf das „Buch der Bücher“ in religionspädagogischen Zusammenhängen aufgezeigt: Der Fokus 'Geschichte' beleuchtet die Rolle der altorientalischen, frühjüdischen und griechisch-römischen Kontexte für die Bibel(-didaktik). Im Bereich 'Inhalt' werden zwei komplementäre Aspekte vereint: Zum einen werden ganze biblische Bücher sowie auch markante Textabschnitte (z.B. die Bergpredigt) in den Blick genommen. Zum anderen werden Themen behandelt, die im Sinne einer 'biblischen Theologie' schrift- und sogar testaments-übergreifend wahrgenommen werden (z.B. Liebe/Sexualität). Im Abschnitt 'Gestalten' stehen Personen und Figuren von Adam und Eva bis Paulus im Mittelpunkt. An der Bibeldidaktik lässt sich zugleich ein Abriss der religionspädagogischen 'Konzepte' studieren, die entsprechend fokussiert präsentiert werden. Der Fokus 'Methoden' stellt dann Zugänge und Lernwege von »Erzählen« bis zur »Kinderbibelwoche« vor. Anschließend werden die 'Rezipienten' – Lernende und Lesende vom Kindergarten bis zur Seniorenarbeit – betrachtet, bevor zuletzt 'Zugangs- und Verstehensschwierigkeiten' bearbeitet werden.
In der vorliegenden zweiten Auflage 2018 wurden die Artikel revidiert und aktualisiert und etliche neue Beiträge in allen Rubriken ergänzt
Publikation: Mirjam Zimmermann/ Ruben Zimmermann, Handbuch Bibeldidaktik. Tübingen: Mohr Siebeck 2. Aufl. 2018.
Religion in der Kinder- und Jugendliteratur
Religion ist seit dem von Georg Langenhorst attestierten „religious turn“ ein wichtiges Thema der Kinder- und Jugendliteratur. Das Forschungsprojekt nähert sich dem Thema auf unterschiedliche Weise.
- 2018 wurde ein Sammelband erstellt, in dem einerseits namhafte Autorinnen und Autoren aus dem Bereich der Kinder- und Jugendliteratur wie Kisten Boie, Monika Feth, Charlotte Kerner, Eva Lezzi, Hermann Schulz u.a. ihren Zugang zu Religion in ihrem Werk vorstellen, andererseits blicken Literaturwissenschaftlerinnen und Theologen auf das Werk der Autorinnen und Autoren und deuten es. Daher lautet der Haupttitel des Bandes „Doppelinterpretationen“, denn den Leserinnen und Lesern wird die Perspektive auf Religion innerhalb der Kinder- und Jugendliteratur doppelt angeboten: Aus der Innen- und aus der Außenperspektive. Deutlich wird durch die Einblicke und Interpretationen, wie unterschiedlich religiöse Kontexte in aktuellen kinder- und jugendliterarischen Texten sind und wie verschieden sie wahrgenommen werden. Die Beiträge gehen auch auf religiöse Konflikte ein und werfen einen Blick auf die religiöse Vielfalt in der Gesellschaft des 21. Jahrhunderts.
Der Sammelband wurde publiziert: Mirjam Zimmermann/ Jana Mikota, Doppelinterpretationen. Religion in der Kinder- und Jugendliteratur. Hohengehren: Schneider Verlag 2018.
- Basis der Aufsätze ist eine Ringvorlesung, die im WS 2016/2017 an der Universität Siegen stattgefunden hat. Die Vorträge sind fast vollständig online abrufbar.
- Begleitend wurde mit Studierenden eine Ausstellung zum Thema in der Universitätsbibliothek Siegen konzipiert, die durch aktivierende Elemente zur Frage „Was ist Religion?“, mit Infoplakaten zu den Autorinnen und Autoren, mit Hörstationen und vor allem mit Lesekisten, in denen inhaltlich der Zusammenhang zwischen religiösen Themen und den Jugendbüchern visuell herausgearbeitet wurde, zur Auseinandersetzung mit dem Thema „Religion in der aktuellen Kinder- und Jugendliteratur“ anregen wollte.
Folgende Fotos geben einen kleinen Einblick.
- Als Theorie-Praxisarbeiten wurden in zahlreichen Publikationen (Lehrerkommentaren, Unterrichtsmaterialien; Vortragstätigkeiten) Forschungsergebnisse für die Praxis aufgearbeitet. So entstanden z.B. folgende Unterrichtsmaterialien, die jeweils in den schulpraktischen Seminaren in kleinen Lerngruppen erprobt wurden:
- Mirjam Zimmermann, Inklusion im Religionsunterricht mit Sarah Orlovskýs Erzählung Tomaten mögen keinen Regen, in: In: Religion 2 (2020).
- Mirjam Zimmermann, Rudolf Herfurtner, Magdalena Himmelstürmerin. Ein Roman aus der Lutherzeit, in: In: Religion 5 (2017).
- Mirjam Zimmermann, Anna Kuschnarowa Djihad Paradise, in: Deutsch betrifft uns 1 (2016).
Schülerfragen
Zur Bedeutung und zum Umgang mit „Schülerfragen“ fand 2010 eine interdisziplinäre Tagung in Loccum. Die interdisziplinären Ergebnisse sind dokumentiert im Sammelband „Schülerfragen im (Religions-)Unterricht. Ein notwendiger Bildungsauftrag heute?! von 2011. Unterrichtsmaterial zur Förderung und zum Umgang mit Schüler:innenfragen im Religionsunterricht wurde 2013 publiziert in "Fragen im Religionsunterricht?! Unterrichtsideen zu einer schülerfragenorientierten Didaktik".
Kinder- bzw. Jugendtheologie und -exegese
Kinder- und Jugendtheologie sind Themen der Habilitation und diverser Folgepublikationen auch zur Deutung von schwierigen theologischen Fragen wie z.B. „Den Tod Jesu“, „Sünde“, schwierige biblische Texte u.a., einige englische Publikationen zum Konzept als Ergebnis des Aufenthalts an der University of Pretoria/Südafrika z.B. Textauslegung im Vergleich von deutschen und südafrikanische, Jugendlichen (vgl. 2009 „Arm“ und „reich“ sind immer die anderen); jüngst: Herausgabe „Positionalität in der Kinder- und Jugendtheologie“ (2022).
Kind, Krankheit und Religion
Krankheit gehört zu den alltagsprägenden Grunderfahrungen von Kindern: Jedes Kind wird krank, leichter oder schwerer, manchmal lebensbedrohlich und/oder mit lebenslangen Folgen. Weil die moderne Medizin eine Trennung von Religion und Medizin praktiziert, hat die Frage nach dem Zusammenhang von Religion und Krankheit in der Regel keinen Ort im Kranksein zu Hause oder in der Klinik, obwohl die Kulturgeschichte von Krankheit und Gesundheit bis in die Moderne weitgehend auch Religionsgeschichte gewesen ist und auch Kinder und deren Eltern die Frage nach Gott und Glauben in diesen Situationen stellen. Verschiedene Aspekte des Themas wurden auf einer Tagung 2012 bearbeitete. Ergebnisse finden sich im Sammelband „Kind – Krankheit – Religion“ (2013) sowie didaktisches Material in den von mir konzipierten und herausgegebenen Themenheften „Hauptsache gesund?“ (2014) und „Was bin ich wert?“ (2016).
Publikationen
- Virtuelle Kirchen – Digitale Sakralraumpädagogik aus der Sicht von Lehramtsstudierenden. In: Theo-Web 24 (2025). Online unter: https://openjournals.fachportal-paedagogik.de/theo-web/article/view/53/107 [Abruf 11.07.2025]. (zusammen mit Ulrich Riegel)
- Förderung von theologisch-religionspädagogischer Kompetenz mit virtuellen Sakralräumen – ein Projektbericht. In: Manuel Froitzheim/Volker Hess (Hg.), Entwicklungen in der (digitalen) Hochschullehre (Arbeitstitel). Perspektiven der Hochschuldidaktik, Heidelberg 2025. (angenommen, zusammen mit Ulrich Riegel)
- Kirchentag in der Schule. In: Mein Fach Religion Sek II 1 (2025). (zusammen mit Tanja Gojny)
- Virtuelle Sakralräume als Lernorte. In: Mein Fach Religion Sek I 1 (2025). (zusammen mit Ulrich Riegel)
- Art. Sünde/Schuld. In: Das Wissenschaftlich-Religionspädagogische Lexikon: www.wirelex.de. (Neubearbeitung 2025). Online unter: https://www.die-bibel.de/ressourcen/wirelex/6-inhalte-iii-systematisch-theologische-didaktik/suende-schuld-2 [Abruf 15.10.2025].
- Art. Bilderbuch. In: Das Wissenschaftlich-Religionspädagogische Lexikon: www.wirelex.de. Online unter: https://www.die-bibel.de/ressourcen/wirelex/3-methoden-und-medien/bilderbuch [Abruf am 29.10.2025].
- Wie kommen die Kinder in die Bibel? Bestandsaufnahme – exegetische und religionsdidaktische Lösungsversuche. In: Jahrbuch der Religionspädagogik 41, Göttingen 2025, 189-201.
- Themenheft: Apokalypse – ist die Welt noch zu retten? In: Religion 5-10 57 (2025). (herausgegeben zusammen mit Hartmut Lenhard und Eva Leven)
- "Don't Look Up" – Der Umgang mit Krisen als Realsatire im Film. In: Themenheft Apokalypse – ist die Welt noch zu retten? Religion 5-10 57 (2025), 39-47.
- "Die besten Weltuntergänge?!" – Auseinandersetzung mit Zukunftsszenarien mit Hilfe eines gleichnamigen Bilderbuches. In: Themenheft Apokalypse – ist die Welt noch zu retten? In: Religion 5-10 57 (2025), 8-15.
- Typisch evangelisch – typisch katholisch. Eine Unterrichtsreihe für den kokoRU. In: Religion Sek I (früher: in: Religion) 4 (2025), 1-32. (zusammen mit Ulrich Riegel und Malte Brügge-Feldhake)
- Digitale Sakralraumpädagogik, Stuttgart 2024. (herausgegeben zusammen mit Ulrich Riegel)
- (Wie) Geht Kirchenpädagogik auch virtuell? Zur Eignung kirchenpädagogischer Zugänge für den virtuellen Kirchenraum und zur Möglichkeit eigenständiger virtueller Zugänge. In: Ulrich Riegel/Mirjam Zimmermann (Hg.), Digitale Sakralraumpädagogik, Stuttgart 2024, 195-213.
- Einleitung: Zur Bedeutung digitaler Sakralraumpädagogik. In: Ulrich Riegel/Mirjam Zimmermann (Hg.), Digitale Sakralraumpädagogik, Stuttgart 2024, 11-14. (zusammen mit Ulrich Riegel)
- Wissenschaftskommunikation in der Religionspädagogik – Bestandsaufnahme und Perspektiven von universitären Akteur:innen. In: Theo-Web 23 (2024) 2, 47-89. Online unter: https://www.theo-web.de/ausgaben/2024/23-jahrgang-2024-heft-2/news/wissenschaftskommunikation-in-der-religionspaedagogik-bestandsaufnahme-und-perspektiven-von-universitaeren-akteurinnen [Abruf 28.10.2025]. (zusammen mit Tanja Gojny)
- Der Koblenzer und der Schwerter Konsent als Beispiele für (gelungene) Wissenschaftskommunikation? Ein tentativer Vergleich. In: Theo-Web 23 (2024) 2, 171-191. Online unter: https://www.theo-web.de/ausgaben/2023/22-jahrgang-2023-heft-1/news/der-koblenzer-und-der-schwerter-konsent-als-beispiele-fuer-gelungene-wissenschaftskommunikation-ein-tentativer-vergleich [Abruf 28.10.2025]. (zusammen mit Jan-Hendrik Herbst)
- Die Plattform www.museum-virtuell.com. Genese, Bestand, Nutzerverhalten, Perspektiven. In: Ulrich Riegel/Mirjam Zimmermann (Hg.), Digitale Sakralraumpädagogik, Stuttgart 2024, 259-266. (zusammen mit Dirk Leiber)
- Bilderbücher sind Crossover-Literatur. Religionsunterricht mit Bilderbüchern auch in der Sekundarstufe. In: rpi-Impulse (2024) 1, 15-17.
- Themenheft: Frieden schaffen – wie geht das? In: Religion 5-10 53 (2024) 1. (herausgegeben zusammen mit Hartmut Lenhard und Eva Leven)
- "Krieg spielen" Was passiert, wenn aus dem Spiel Ernst wird? In: Religion 5-10 53 (2024) 1, 8-11, plus 5 Materialseiten.
- "No Religion – No War" Sind Religionen Kriegstreiber oder Friedensstifter? In: Religion 5-10 53 (2024) 1, 20-23, plus 5 Materialseiten.
- Krieg im Bilderbuch – wie kann man über das Grauen erzählen? In: Religion 5-10 53 (2024) 1, 36-37.
- "Hilfe, ich komme nicht raus!" Kreatives Anschrei(b)en gegen strukturelle Schuld und Sünde. In: Religion 5-10 55 (2024) 3, 54-63.
- Alttestamentliche Lieblingsgeschichten: Gibt's die noch oder welche sind's? Bestandsaufnahme und religionspädagogische Konsequenzen. In: Jahrbuch der Religionspädagogik 20, Stefan Altmeyer u.a. (Hg.), Göttingen 2024, 58-71.
- Didactical model to promote perspective taking. In: British Journal of Religious Education 46 (2024) 4, 436-446. Online unter: https://doi.org/10.1080/01416200.2024.2374163 [Abruf 15.10.2024]. (zusammen mit Malte Brügge-Feldhake und Ulrich Riegel)
- Religionsdidaktische Fortbildungen. Der exemplarische Fall der Fortbildungen zum konfessionell-kooperativen Religionsunterricht in Nordrhein-Westfalen. In: Religionspädagogische Beiträge (2024). Online unter: https://doi.org/10.20377/rpb-276 [Abruf 29.10.2025]. (zusammen mit Ulrich Riegel, Benedict Totsche, Steffi Fabricius)
- Historischer, erinnerter und erzählter Jesus Christus. In: Elementare Bibeltexte. Subjektorientiert – biblisch-theologisch – didaktisch, Martin Rothgangel, Henrik Simojoki, Christine Gerber, Andreas Michel (Hg.), Göttingen 2023, 236-251. (zusammen mit Ruben Zimmermann)
- Bibeldidaktik 2.0 in den Kontexten von Digitalisierung und Diversität? In: Ilona Nord/Judith Petzke (Hg.), Religionsdidaktik: diversitätsorientiert und digital, Berlin 2023, 83-87.
- Postwar Developments in Practical Theology. In: Oxford History of modern German Theology, Oxford University Press 2023. (angenommen)
- Themenheft: Wie leben Jüdinnen und Juden heute? Religion 5-10 49 (2023). (herausgegeben zusammen mit Hartmut Lenhard und Eva Leven)
- "Dann eben virtuell." Virtuelle Synagogenbesuche in Deutschland. In: Religion 5-10 49 (2023), 12-14, plus 5 Materialseiten.
- "Masel Tov Cocktail." Wie fühlt es sich an, in Deutschland jüdisch zu sein? In: Religion 5-10 49 (2023), 23-26, plus 7 Materialseiten.
- Rezension zu: Michael Schneider/Michael Rydryck, Bibelauslegung. Grundlagen – Textanalysen – Praxisfelder, Göttingen 2022. In: ZPT 75 (2023) 1, 10-14.
- "Was gelernt?!" Ergebnisse der Evaluation des konfessionell-kooperativen Religionsunterrichts in NRW. In: SchulVerwaltung (2023) 2, 54-56. (zusammen mit Ulrich Riegel)
- Gott wer bist du? Theologisieren mit Kindern zu Gottesbildern. In: evangelische aspekte (2023) 3, 19-21.
- Evaluation des konfessionell-kooperativen Religionsunterrichts in Nordrhein-Westfalen, Stuttgart 2022. (zusammen mit Ulrich Riegel)
- „Hauptsache, du hast eine Meinung und einen eigenen Glauben.“ Positionalität (nicht nur) in der Kinder- und Jugendtheologie, Stuttgart 2022. (herausgegeben zusammen mit Friedhelm Kraft, Oliver Reise, Hanna Roose und Susanne Schroeder, unter Mitarbeit von Steffi Fabricius)
- Studium und Religionsunterricht. Eine bundesweite empirische Untersuchung unter Studierenden der Theologie, Stuttgart 2022. (zusammen mit Ulrich Riegel)
- Religionspädagogik in Anforderungssituationen. Fachdidaktisches Grundwissen für Studium und Beruf, Göttingen 2022. (zusammen mit Tanja Gojny und Hartmut Lenhard)
- Befunde zum Lernen und Lerneffekt im konfessionell-kooperativen Religionsunterricht. In: Religionspädagogische Beiträge 45 (2022) 2, 89-105. (zusammen mit Ulrich Riegel)
- Heterogeneity in Religious Commitments and Its Predictors. In: Religions 13 (2022) 2. Online unter: https://www.mdpi.com/2077-1444/13/2/139 [Abruf 29.10.2025]. (zusammen mit Ulrich Riegel und Oliver Hohenschue)
- Generationengerechtigkeit als Solidaritäts- und Verzichtsaufgabe. In: Stefan Alkier (Hg.), Zuversichtsargumente. Biblische Perspektiven in Krisen und Ängsten unserer Zeit (Biblische Argumente in öffentlichen Debatten 1), Paderborn 2022, 131-150.
- Positionalität (nicht nur) in der Kinder- und Jugendtheologie. Streiflichter zur Einführung, Kategorisierungsversuche und eine Problemanzeige in Frageform. In: „Hauptsache, du hast eine Meinung und einen eigenen Glauben.“ Positionalität (nicht nur) in der Kinder- und Jugendtheologie, Stuttgart 2022, 9-26. (herausgegeben zusammen mit Friedhelm Kraft, Oliver Reise, Hanna Roose und Susanne Schroeder, unter Mitarbeit von Steffi Fabricius)
- Lebensanfang. In: Ulrich Körtner/Henrik Simojoki (Hg.), Ethische Kernthemen, Göttingen 2022, 264-273.
- Art. Portfolio, Portfolioarbeit. In: Das Wissenschaftlich-Religionspädagogische Lexikon. Online unter: https://www.die-bibel.de/ressourcen/wirelex/3-methoden-und-medien/portfolio-portfolioarbeit [Abruf: 29.10.2025].
- Art. Erklärvideo. In: Das Wissenschaftlich-Religionspädagogische Lexikon. Online unter: https://www.die-bibel.de/ressourcen/wirelex/3-methoden-und-medien/erklaervideo [Abruf: 29.10.2025]. (zusammen mit Frank Schlegel)
- Themenheft: Geld oder Leben? Religion 5-10 45 (2022) 1. (herausgegeben zusammen mit Hartmut Lenhard)
- „Am Ende besitzt man nur das, was man verschenkt hat.“ Spenden in den Weltreligionen. In: Religion 5-10 45 (2022) 1, 16-19, plus 12 Materialseiten.
- Geiz ist geil und Gier tut gut!? Vom ruinösen und vom klugen Umgang mit Geld. In: Religion 5-10 45 (2022) 1, 20-23, plus 8 Materialseiten. (zusammen mit Hartmut Lenhard)
- „Geld regiert die (Film-)Welt.“ Das Thema Geld in aktuellen Filmen, Serien und Büchern. In: Religion 5-10 45 (2022) 1, 36-39. (zusammen mit Hartmut Lenhard)
- Between Fight and Theatrical Performance: Conceptual Metaphors of Positionality in Communication about Cooperative Religious Education in Germany. In: Religious Education 117 (2022) 3, 207-220. (zusammen mit Steffi Fabricius, Ulrich Riegel und Benedict Totsche)
- Bücher lesen?! Zur Bedeutung von Kinder- und Jugendliteratur (auch) im Religionsunterricht. In: Entwurf 3 (2022), 6-9. (zusammen mit Jana Mikota)
- „Adresse unbekannt“ – oder: Was man wie mit Kinder- und Jugendbüchern im Religionsunterricht machen kann. In: Entwurf 3 (2022), 10-13. (zusammen mit Jana Mikota)
- Bilder sind Wege. Abendandacht in den Ferien/an einem Urlaubsort. In: Werkstatt spezial (2022). (zusammen mit Ruben Zimmermann)
- Handbuch ethische Bildung. Religionspädagogische Fokussierungen, Tübingen 2021. (zusammen mit Konstantin Lindner)
- Organisatorische Aspekte der Einführung von konfessionell-kooperativem Religionsunterricht in Nordrhein-Westfalen (NRW). In: Theo-Web 20 (2021) 2, 196-216. Online unter: https://www.theo-web.de/fileadmin/user_upload/TW_pdfs2_2021/28_Riegel_et_al.pdf [Abruf 20.9.2023]. (zusammen mit Ulrich Riegel, Benedict Totsche, Steffi Fabricius)
- Aktuelle Konzepte der Bibeldidaktik. In: Das Wort. Evangelische Beiträge zu Bildung und Unterricht 75 (2021) 2, 8-11.
- Die Wahrnehmung der Religiosität von Kindern und Jugendlichen im konfessionell-kooperativen Religionsunterricht NRWs durch die Lehrpersonen. In: ÖRF 29 (2021) 2. Online unter: https://doi.org/10.25364/10.29:2021.2.6 [Abruf: 20.9.2023]. (zusammen mit Ulrich Riegel, Steffi Fabricius und Benedict Totsche)
- Das Eigene und das Andere. Konfessionell-kooperativer Religionsunterricht. In: Herder Korrespondenz Spezial (2021) 4, 42-44. (zusammen mit Ulrich Riegel)
- Lernen mit (Kinder- und Jugend-) Literatur. In: Konstantin Lindner/Mirjam Zimmermann (Hg.), Handbuch ethische Bildung. Religionspädagogische Fokussierungen, Tübingen 2021, 346-353.
- Medizinethik. In: Konstantin Lindner/Mirjam Zimmermann (Hg.), Handbuch ethische Bildung. Religionspädagogische Fokussierungen, Tübingen 2021, 137-144.
- Standpunktfähigkeit und Perspektivenwechsel als Anforderung an die Lehrperson im konfessionell-kooperativen Lernsetting aus der Sicht von betroffenen Religionslehrkräften. In: Religionspädagogische Beiträge. Journal for Religion in Education 44 (2021) I, 47-57. (zusammen mit Ulrich Riegel, Benedict Totsche und Steffi Fabricius)
- Vulnerability und verdanktes Leben – Didaktische Möglichkeiten des Erntedankfestes. In: Günter Thomas u.a. (Hg.), Natur und Schöpfung. Jahrbuch für biblische Theologie 34, Göttingen 2021, 317-330.
- Digitalisierung und Religion. In: :in Religion (2021) 2, 1-32.
- Themenheft: Digitalisierung „Meine Apps, meine Welt, mein Leben?“ In: Religion 5-10 41 (2021) 2. (herausgegeben zusammen mit Hartmut Lenhard)
- Digital Detox: Digitales Fasten – bist du dabei? In: Religion 5-10 41 (2021) 1, 28-31, plus 6 Materialseiten im Materialheft.
- Bibelwissen und Bibelverständnis: Grundlegende Befunde – Theoriegeleitete Analysen – Bibeldidaktische Konsequenzen, Stuttgart 2020. (zusammen mit Carsten Gennerich)
- German Principals’ Attitude towards the Form of Religious Education at State Schools. In: Journal of Religious Education 68 (2020) 3, 397-408. (zusammen mit Ulrich Riegel und Oliver Hohenschue)
- Jugendtheologie im Horizont der Resonanzpädagogik: Konsonanzen und Dissonanzen. In: Oliver Reis/Thomas Schlag/Hanna Roose/Patrik C. Höring (Hg.), „Weil man halt ja nebenbei so etwas gelernt hat …“. Lernortspezifische Jugendtheologie in Schule und Gemeinde. Jahrbuch für Kinder- und Jugendtheologie, Band 4, Stuttgart 2020, 105-121.
- Themenheft: Digitale (Corona-)Lehre: erlebt, erprobt, evaluiert. In: Theo-Web 19 (2020) 2 (herausgegeben zusammen mit Moritz Emmelmann, David Käbisch, Karlo Meyer und Susanne Schwarz)
- Zur Situation der Lehramts(aus-)bildung Evangelische Theologie/Religionspädagogik an deutschen Fakultäten und Instituten – Ergebnisse einer Befragung. In: Theo-Web – Zeitschrift für Religionspädagogik 19 (2020) 1, 301-333. (Publikation der FK II, federführend)
- „(Re-)Konstruktion von Lerngegenständen in der Religionsdidaktik“ – ein fachdidaktisches Forschungsformat?! In: Theo-Web 19 (2020) 1, 163-191. (zusammen mit Hartmut Lenhard)
- Sekundarstufe I. In: Ulrich Kropac/Ulrich Riegel (Hg.), Handbuch Religionsdidaktik, Stuttgart 2021, 444-451.
- Wo steckt (der biblische) Gott im Religionsunterricht? Eine Relecture empirischer Studien und ein Appell für die Medialität der Gottesrede. In: Markus Höfner/Benedikt Friedrich (Hg.), Gottes Gegenwarten – God’s Presences. Festschrift für Günter Thomas zum 60. Geburtstag, Leipzig 2020, 385-403. (zusammen mit Ruben Zimmermann)
- Lebenssatt! Theologisch-ethische Überlegungen zum „Sterbefasten“/Freiwilligen Verzicht auf Nahrung und Flüssigkeit (FVNF). In: Zeitschrift für Evangelische Ethik 64 (2020) 1, 37-52. (zusammen mit Ruben Zimmermann)
- In der (konfessionellen) Selbstauflösung? Zum Berufsverständnis von Religionslehrerinnen und Religionslehrern in religionspädagogischen Handlungsfeldern – Betrachtungen aus der Innen- und Außenperspektive. In: Bernd Schröder /Thomas Schlag (Hg.), Zum Verhältnis von Praktischer Theologie und Religionspädagogik, Leipzig 2020, 377-411.
- Das Abendmahl als Prüfstein konfessionell-kooperativer Unterrichtsarrangements. In: Kerygma und Dogma 66 (2020) 2, 173-191. (zusammen mit Ulrich Riegel)
- „Oje, schon wieder Gäste!“ – Das Thema Gastfreundschaft in Bibel und Unterricht. In: rpi-Impluse 3 (2020), 8-10.
- Themenheft: Judenfeindschaft – Was habe ich damit zu tun? In: Religion 5-10 38 (2020). (herausgegeben zusammen mit Hartmut Lenhard)
- Was tun mit Antijudaismus in der Bibel? Auf der Suche nach dem Vorgehen in einer neuen Jugendbibelausgabe. In: Religion 5-10 38 (2020) 2, 23-25, plus 5 Seiten im Materialheft.
- Kaddisch für einen Freund – Antisemitismus im Film. In: Religion 5-10 38 (2020) 2, 16-19, plus 6 Seiten im Materialheft. (zusammen mit Steffi Fabricius)
- Inklusion als Thema im Religionsunterricht mit dem Jugendbuch von Sarah Michaela Orlovsky „Tomaten mögen keinen Regen“. In: Religion 5-10 38 (2020) 2, 1-32.
- Art. Lapbook. In: Das Wissenschaftlich-Religionspädagogische Lexikon. Online unter: https://www.die-bibel.de/ressourcen/wirelex/3-methoden-und-medien/lapbook [Abruf 29.10.2025]. (zusammen mit Britta Vaorin)
- Weltbilder: Glaube – Naturwissenschaft, Münster i. W. 2019. (herausgegeben zusammen mit Stefan Altmeyer, Rudolf Englert, Norbert Mette und Andrea Schulte)
- Themenheft: Politische Dimensionen religiöser Bildung. In: Theo-Web Journal of Religious Education 18 (2019) 2. https://www.theo-web.de. (herausgegeben zusammen mit Moritz Emmelmann, David Käbisch und Karlo Meyer)
- Inklusive(r) Perspektivenwechsel narrativ. Zum religionspädagogischen Potenzial von Texten der aktuellen Jugendliteratur in inklusiven Lernarrangements. In: Heike Lindner/Monika Tautz (Hg.), Heterogenität und Inklusion. Herausforderungen für die Religionspädagogik. Praxisband, Münster i. W. 2019, 182-202.
- Was bedeutet ,spirituell kompetent‘? Spiritualität als Gegenstand religiöser Bildung im Praxissemester. In: Carina Caruso/Jan Woppowa (Hg.), Praxissemester (Religion) in NRW. Bilanz und Perspektiven, Paderborn 2019, 116-137.
- „Wege aus dem Niemandsland?“ – Aspekte einer zeitgemäßen Bibeldidaktik auch für Religionsferne. In: Stefan Altmeyer u.a. (Hg.), Reli. Keine Lust und keine Ahnung? Jahrbuch der Religionspädagogik 35 (2019), 197-211.
- Die gute Religionslehrkraft aus Sicht der Protagonisten des Religionsunterrichts. In: Braunschweiger Beiträge 156 (2019) 1, 3-11. (zusammen mit Nils Euteneuer)
- Bibel – Wort Gottes. In: Martin Rothgangel/Henrik Simojoki/Ulrich Körtner (Hg.), Theologische Schlüsselbegriffe. Subjektorientiert – biblisch – systematisch – didaktisch. 6., komplett neu erarbeitete Auflage Göttingen 2019, 38-48.
- „Wer liest, (er)lebt doppelt!“ – Zur Bedeutung narrativen Lernens bei interreligiösen Themen. In: Braunschweiger Beiträge 157 (2019) 2, 15-16.
- Kann denn Urlaub Sünde sein? Fridays for future als Thema im Religionsunterricht. In: Braunschweiger Beiträge 157 (2019) 2, 80-100.
- Passiver Suizid oder Einwilligung ins Sterben? Ein Beitrag zum Freiwilligen Verzicht auf Nahrung und Flüssigkeit (FVNF). In: Zeitschrift für medizinische Ethik 65 (2019), 299-313. (zusammen mit Ruben Zimmermann)
- Themenheft: Hilft nur Gewalt? In: Religion 5-10 34 (2019) 2. (herausgegeben zusammen mit Hartmut Lenhard)
- Kain und Abel (Gen 4,2-16). Urmuster zwischenmenschlicher Konflikte in Kinderbibeln entdecken. In: Religion 5-10 34 (2019) 2, 12-15, plus 6 Seiten im Materialheft.
- Krieg. Stell dir vor, es wäre hier. Wie Kriegs- und Gewalterfahrungen das Leben von Menschen wie du und ich völlig verändern – eine narrative Flucht mit Janne Teller nach Ägypten. In: Religion 5-10 34 (2019) 2, 8-11, plus 4 Seiten im Materialheft.
- Sagen, was bleiben soll. Generationen im Gespräch. In: Religion 5-10 35 (2019) 3, 8-11, plus 4 Seiten im Materialheft.
- Art. Friedhofsbesuch/Friedhofspädagogik. In: Das Wissenschaftlich-Religionspädagogische Lexikon. Online unter: https://www.die-bibel.de/ressourcen/wirelex/3-methoden-und-medien/friedhofsbesuch-friedhofspaedagogik [Abruf 29.10.2025].
- Art. Standbilder. In: Das Wissenschaftlich-Religionspädagogische Lexikon. Online unter: https://www.die-bibel.de/ressourcen/wirelex/3-methoden-und-medien/standbilder [Abruf 29.10.2025].
- Doppelinterpretationen. Religion in der Kinder- und Jugendliteratur. Hohengehren 2018. (zusammen mit Jana Mikota)
- „Darüber hinaus ist jede Interpretation nichts anderes als eine Annäherung.“ Zum Projekt Doppelinterpretationen: Religion in der Kinder- und Jugendliteratur. In: Mirjam Zimmermann/Jana Mikota (Hg.), Doppelinterpretationen. Religion in der Kinder- und Jugendliteratur, Hohengehren 2018, 9-32.
- „Aber wissen wir auch, was wir vom Menschen wollen?“ Transformationen des Religiösen im Werk Charlotte Kerners (Außensicht). In: Mirjam Zimmermann/Jana Mikota (Hg.), Doppelinterpretationen. Religion in der Kinder- und Jugendliteratur, Hohengehren 2018, 97-105.
- Art. Freiarbeit. In: Das Wissenschaftlich-Religionspädagogische Lexikon. Online unter: https://www.die-bibel.de/ressourcen/wirelex/3-methoden-und-medien/freiarbeit [Abruf 29.10.2025].
- Mit Hiob über das Evangelium kommunizieren. Begriffsarbeit im Kontext der Jugendtheologie in der Sek II. In: Thomas Schlag/Hanna Roose/Gerhard Büttner (Hg.), „Was ist für dich der Sinn?“ Kommunikation des Evangeliums mit Kindern und Jugendlichen. Jahrbuch für Kinder- und Jugendtheologie, Band 1, Stuttgart 2018, 163-180.
- Religious experience at school? On the discussion about what makes an experience a religious experience using attribution theory. In: Ulrich Riegel/Eva-Maria Leven/Daniel Flemming (Hg.), Religious experience and experiencing religion in religious education. Research on religious and spiritual education 11, Münster i. W./New York 2018, 127-143.
- Respecting boundaries. Ethical standards in theological research involving children. In: Martin Steinhäuser/Rune Oystese (Hg.), Godly Play – European perspectives on practise and re-search, Münster i. W./New York 2018, 248-265.
- „Werde, der du sein willst!“ Selbstoptimierung als Phänomen, seine Interpretation und religionspädagogische Strategien zum Umgang. In: Theo-Web 17 (2018) 1. (zusammen mit Michael Roth)
- Themenheft: Religiöse Bildung – ein Leben lang! Religionspädagogik in biografischer Perspektive. In: Theo-Web 17 (2018) 2 (herausgegeben zusammen mit Gotthard Fermor, Sara Haen, David Käbisch, Hildrun Keßler, Christian Mulia und Henrik Simojoki)
- Rezension zu: Birgit Sendler-Koschel, Kommunikation mit Wort und Raum (2016). In: Theologische Literaturzeitung 5 (2018), 551-553.
- Aufregung in Babylon. Was hat die Schöpfungsgeschichte mit den Erlebnissen eines jüdischen Jungen zu tun? Hannover 2018. (zusammen mit Jutta Klemmt)
- Aufregung in Babylon. Narrative Schöpfungstheologie in einer kompetenzorientierten Umwelterzählung. In: Religion 5-10 31 (2018) 3, 12-16, plus 6 Arbeitsblätter im Arbeitsheft. (zusammen mit Jutta Klemmt)
- Was tun? Ethische Fragestellungen im Religionsunterricht, Göttingen 2017. (zusammen mit Hartmut Lenhard)
- Art. Spielen, Spiel. In: Das Wissenschaftliche-Religionspädagogische Lexikon. Online unter: https://www.die-bibel.de/ressourcen/wirelex/3-methoden-und-medien/spielen-spiel [Abruf 29.10.2025]. (zusammen mit Olivia Rahmsdorf)
- Art. Medizinethik. In: Das Wissenschaftlich-Religionspädagogische Lexikon. Online unter: https://www.die-bibel.de/ressourcen/wirelex/6-inhalte-iii-systematisch-theologische-didaktik/medizinethik [Abruf 29.10.2025].
- „Eat your ethics!“ Eine Schule entscheidet über ihr Mensaangebot – ein Planspiel. In: Religion 5-10 25 (2017), 23-25, plus 9 Seiten im Materialheft.
- Heiliger Krieg in Deutschland? Anna Kuschnarowas „Djihad Paradise“ als Ganzschrift im Religionsunterricht. In: Religion 5-10 26 (2017), 27-29, plus 6 Seiten im Materialheft.
- Gott, ich hab einen Tipp für dich! Kreatives Schreiben als Vorübung zum kreativ-caritativen Handeln. In: Religion 5-10 27 (2017), 8-11, plus 7 Materialseiten.
- Mensch – Leid – Gott (dar-)legen. Theologisieren mit Jugendlichen zur Theodizee. In: Religion 5-10 27 (2017), 21-23, plus 7 Materialseiten.
- „In Wahrheit erfunden!“ Plädoyer für eine biblische Didaktik, die die Wahrheitsfrage stärker berücksichtigt. Jahrbuch für Biblische Theologie, Band 31 (2016), Neukirchen-Vluyn 2018.
- Magdalena Himmelsstürmerin. Ein Roman aus der Lutherzeit. In: :in Religion (2017) 5, 1-32.
- Die Gnade der Kindertheologie. Zur Erklärung eines religionspädagogischen Zugangs am Beispiel der Auslegung von Lk 16,19-31. In: Lebendige Seelsorge 68 (2017) 5, 355-359.
- Migration, Religion und Bildung. Wege zu einer migrationssensiblen Religionspädagogik. Dokumentation der GwR-Jahrestagung 2017. In: Theo-Web 16 (2017) 2. (zusammen mit Sara Haen, David Käbisch und Henrik Simojoki)
- Themenheft: Migration, Religion und Bildung. Wege zu einer migrationssensiblen Religionspädagogik. In: Theo-Web 16 (2017) 2. (herausgegeben zusammen mit Sara Haen, David Käbisch und Henrik Simojoki)
- Fluchtursache, Negativfolie, Orientierungsrahmen, Identitätsanker? – „Religion“ in Kinder- und Jugendbüchern zum Thema Flucht. In: Theo-Web 16 (2017) 2, 60-74.
- Bilderbuchstunden. Bilderbücher für religiöse Bildungsprozesse in Kindergarten, Grundschule und Sekundarstufe, Göttingen 2016. (zusammen mit Christian Butt)
- Abmeldung vom Religionsunterricht. Statistiken, empirische Analysen, didaktische Perspektive, Leipzig 2016. (zusammen mit Carsten Gennerich)
- Lyrik und Bibel. In: Dieter Lamping (Hg.), Handbuch Lyrik: Theorie, Analyse, Geschichte. 2. erweiterte Aufl. Stuttgart 2016, 251-258.
- Kann Kindertheologie auch unwahr sein? Ein Plädoyer für differenzierte Kriterien in der Kindertheologie. In: ZPT 68 (2016) 1, 58-72.
- Themenheft: Was bin ich wert? In: Religion 5-10 23 (2016) 2. (herausgegeben zusammen mit Hartmut Lenhard)
- Religion als Schulfach? Die Kontroverse. In: Pädagogik (2016) 7-8, 80.
- Art. Ganzschriften, Kinder- und Jugendliteratur. In: Das Wissenschaftlich-Religionspädagogische Lexikon. Online unter: https://www.die-bibel.de/ressourcen/wirelex/3-methoden-und-medien/ganzschriften-kinder-und-jugendliteratur [Abfruf: 29.10.2025].
- Art. Kreatives Schreiben. In: Das Wissenschaftlich-Religionspädagogische Lexikon. Online unter: https://www.die-bibel.de/ressourcen/wirelex/3-methoden-und-medien/kreatives-schreiben [Abruf 29.10.2025].
- Meine Turnschuhe made in hell? Kinderarbeit für Kinderluxus. In: Was bin ich wert? Religion 5-10 23 (2016) 2, 12-15, plus 6 Seiten im Materialheft.
- Was bin ich wert? Du bist einmalig! Rechtfertigung begreifen mit einem Bilderbuch von Max Lucado/Sergio Martinez. In: Was bin ich wert? Religion 5-10 23 (2016) 2, 8-11, plus 7 Seiten im Materialhelft.
- Dem Flüchtling literarisch ein Gesicht geben – Flucht als Thema in der Kinder- und Jugendliteratur. In: Eulenfisch (2016) 1, 47-52.
- Rezension zu: Heike Bertsch-Nötinger/Martin Neher/Nelia Stark, „Gott braucht dich nicht“. Eine Unterrichtseinheit zu dem gleichnamigen Buch von Esther Maria Magnis für die Sekundarstufe II. In: Eulenfisch. Online unter: https://www.eulenfisch.de/fileadmin/user_upload/LitMag/2016_02/Eulenfisch_Literatur_2_2016_Download_Einzelseiten.pdf [Abruf 29.10.2025].
- Praxissemester Religion, Göttingen 2015. (zusammen mit Hartmut Lenhard)
- Interreligiöses Lernen narrativ am Beispiel Feste in den Weltreligionen, Göttingen 2015.
- Deutungen des Todes Jesu im Film am Beispiel „Son of Man“ von Mark Dornford-May (2006). In: Religion 5-10 20 (2015) 34-35. (zusammen mit Rosemarie Tenge)
- „The medium is the message!“ oder: Gibt es spezifische Methoden der Kinder- und Jugendtheologie? In: Christina Kalloch/Martin Schreiner (Hg.), „Man kann es ja auch als Fantasie nehmen.“ Methoden der Kindertheologie. Jahrbuch für Kindertheologie, Band 14, Stuttgart 2015, 19-35.
- Art. Kindertheologie. In: Das Wissenschaftlich-Religionspädagogische Lexikon. Online unter: https://www.die-bibel.de/ressourcen/wirelex/2-fachdidaktische-konzepte/kindertheologie [Abruf 29.10.2025].
- Art. Symboldidaktik. In: Das Wissenschaftlich-Religionspädagogische Lexikon. Online unter: https://www.die-bibel.de/ressourcen/wirelex/2-fachdidaktische-konzepte/symboldidaktik [Abruf 29.10.2025].
- Art. Leistungsmessung, Leistungsbewertung. In: Das Wissenschaftlich-Religionspädagogische Lexikon. Online unter: https://www.die-bibel.de/ressourcen/wirelex/3-methoden-und-medien/leistungsmessung-leistungsbewertung[Abfruf: 29.10.2025].
- Art. Unterrichtsstörungen. In: Das Wissenschaftlich-Religionspädagogische Lexikon. Online unter: https://www.die-bibel.de/ressourcen/wirelex/3-methoden-und-medien/unterrichtsstoerungen [Abruf 29.10.2025].
- „Die ganze Genesis lesen?!“ Ganzschriften im Religionsunterricht in Bezug auf die Thora. In: Zeitschrift für Pädagogik und Theologie (2015) 2, 179-186.
- Considering the Question of Children and Adolescents – A Didactic Principle of Discussing Theology with Children and Adolescents. In: Petra Freudenberger-Lötz/Gerhard Büttner (Hg.), Children's voice: Theological, philosophical and spiritual perspectives, Kassel 2015, 101-117.
- What is Children Theology? Children Theology as theological comtepence: Development, differentiation, methods. In: HTS Theologiese Studies/Theological Studies 71 (2015) 3, Art. 2848, 6 pages.
- Mimetic Bible Didactics. An outline in the context of religious education. In: HTS Theologiese Studies/Theological Studies 71 (2015) 1, Art. 2785, 6 pages. (zusammen mit Ruben Zimmermann)
- Gottes Handschrift – ein Schöpfungsspaziergang. In: Religion 5-10 17 (2015), 10-12, plus 5 Seiten im Materialheft.
- Ist Harry Potter „des Teufels“? In: Benjamin 23 (2015) 2, IV.
- Königin Esther. Standhaft im Glauben. In: Religion 5-10 19 (2015) 10-12, plus Material.
- Welche Religion tut (mir) gut? Monika Feths Roman „Das blaue Mädchen“ im Religionsunterricht. In: Religion 5-10 19 (2015) 16-19, plus Material.
- Rezension zu: Herbert Stettberger, Empathische Bibeldidaktik. Eine interdisziplinäre Studie zum perspektiveninduzierten Lernen mit und von der Bibel, Münster i. W. 2012. In: Gerhard Büttner/Friedhelm Kraft (Hg.), „He! Ich habe viel Stress! Ich hasse alles.“ Theologisieren mit Kindern aus bildungs- und religionsfernen Milieus, Stuttgart 2014, 149-151. (zusammen mit Julian Enners)
- Art. Sünde. In: Petra Freudenberger-Lötz u.a. (Hg.), Handbuch Kindertheologie, Stuttgart 2014, 444-452.
- Art. Passion. In: Petra Freudenberger-Lötz u.a. (Hg.), Handbuch Kindertheologie, Stuttgart 2014, 382-388.
- Der Fall David. Ein Prophet liest einem König die Leviten. In: Religion 5-10 16 (2014) 12-15, plus 6 Seiten im Materialheft.
- „Steht er jede Ostern auf?“ Ostern in kindertheologischer Perspektive. In: Praktische Theologie 49 (2014) 1, 12-17.
- Skizze einer mimetischen Bibeldidaktik. Schrifthermeneutik in religionspädagogischer Perspektive. In: Praktische Theologie 49 (2014) 3, 165-172. (zusammen mit Ruben Zimmermann)
- Themenheft: Hauptsache gesund? In: Religion 5-10 14 (2014). (herausgegeben zusammen mit Bärbel Husmann)
- „Ist es normal, verschieden zu sein?“ Vom Umgang mit Krankheit und Behinderung im Schulalltag anhand des Jugendbuches „Wunder“ von Raquel J. Palacio. In: Religion 5-10 14 (2014) 11-12, plus 6 Seiten im Materialheft.
- Fragen im Religionsunterricht. Unterrichtsideen zu einer schülerfragenorientierten Didaktik, Göttingen 2013.
- Rezension zu: Julia Gerth, Der Heilige Geist – Das ist mehr so ein Engel, der hilft Gott. Der Heilige Geist im Religionsunterricht der Grundschule und der Sekundarstufe 1. Arbeiten zur Religionspädagogik, Band 47, Gottfried Adam/Rainer Lachmann/Martin Rothgangel (Hg.), Göttingen 2011. In: Theologische Literaturzeitung 138 (2013), 106-107.
- Handbuch Bibeldidaktik, Mirjam und Ruben Zimmermann (Hg.), Tübingen 2013 (Erstausgabe).
- Bibeldidaktik – eine Hinführung und Leseanleitung. In: Mirjam und Ruben Zimmermann (Hg.), Handbuch Bibeldidaktik, Tübingen 2013, 1-21.
- Art. Erzählen. In: Mirjam und Ruben Zimmermann (Hg.), Handbuch Bibeldidaktik, Tübingen 2013, 475-482.
- Art. Kreatives Schreiben. In: Mirjam und Ruben Zimmermann (Hg.), Handbuch Bibeldidaktik, Tübingen 2013, 503-509.
- Art. Kindertheologie und Kinderexegese. In: Mirjam und Ruben Zimmermann (Hg.), Handbuch Bibeldidaktik, Tübingen 2013, 428-433.
- Art. Judas. In: Mirjam und Ruben Zimmermann (Hg.), Handbuch Bibeldidaktik, Tübingen 2013, 357-360.
- Art. Ist die Bibel wahr? In: Mirjam und Ruben Zimmermann (Hg.), Handbuch Bibeldidaktik, Tübingen 2013, 663-667.
- Art. Aneignende Methoden der Exegese. Narratologische, tiefenpsychologische, feministische und befreiungstheologische Bibelauslegungen und ihre didaktischen Implikationen. In: Mirjam und Ruben Zimmermann (Hg.), Handbuch Bibeldidaktik, Tübingen 2013, 463-468.
- Art. Ethik. In: Mirjam und Ruben Zimmermann (Hg.), Handbuch Bibeldidaktik, Tübingen 2013, 228-234.
- Art. Außerschulische Lernorte zur Bibel. In: Mirjam und Ruben Zimmermann (Hg.), Handbuch Bibeldidaktik, Tübingen 2013, 589-595. (zusammen mit Michael Landgraf)
- Kind – Krankheit – Religion, Mirjam Zimmermann/Constantin Klein/Gerhard Büttner (Hg.) , Neukirchen-Vluyn 2013.
- Einführung. In: Mirjam Zimmermann/Constantin Klein/Gerhard Büttner (Hg.), Kind – Krankheit – Religion, Neukirchen-Vluyn 2013, 1-12.
- Aspekte der Behandlung des Themas Krankheit im Religionsunterricht – eine Lehrplananalyse. In: Mirjam Zimmermann/Constantin Klein/Gerhard Büttner (Hg.), Kind – Krankheit – Religion, Neukirchen-Vluyn 2013, 231-256. (zusammen mit Saskia Flake)
- „Hauptsache gesund?!“ – Krankheit (k)ein Thema im (Religions-)unterricht? In: Mirjam Zimmermann/Constantin Klein/Gerhard Büttner (Hg.), Kind – Krankheit – Religion, Neukirchen-Vluyn 2013, 257-278.
- Von der schulformspezifischen zur inklusiven Herausforderung einer zeitgemäßen Bibeldidaktik. In: Bernd Schröder/Michael Wermke (Hg.), Religionsdidaktik zwischen Schulformspezifik und Inklusion. Bestandsaufnahme und Herausforderungen, Göttingen 2013, 305-328.
- „Hilfe, mein Kind liest nur Fantasy!“ Religionspädagogische Überlegungen zu Harry Potter, Reckless und anderer Fantasyliteratur. In: Loccumer Pelikan (2013) 2, 62-66.
- Von religionskritischen „Buskampagnen“, „Heiliger Scheisse“ und Besserwissern wie „Susi Neunmalklug“ – Didaktische Anregungen zur Auseinandersetzung mit medialer Religionskritik. In: Theo-Web 12 (2013) 1, 164-181.
- Zur Dialektik einer aufgeklärten Kindertheologie. Die Notwendigkeit einer „Theologie für Kinder“ im Blick auf Zielgruppe, Basiswissen, Nachhaltigkeit und Inhalt. In: Anton A. Bucher u.a. (Hg.), Jahrbuch Kindertheologie, Band 12, Stuttgart 2013, 40-56.
- „Das Recht des Kindes auf Religion“ – Theologie und die Rolle von Erziehung. In: Sabine Andersen/Christine Hunner-Kreisel/Stefan Fries (Hg.), Erziehung – ein interdisziplinäres Handbuch, Stuttgart 2013, 254-259.
- Mirjam Zimmermann/Hartmut Lenhard (Hg.), Wunder – gibt‘s die wirklich? In: Religion 5-10 12 (2013).
- „Wunder dauern etwas länger!“ Theologisieren mit Kindern zum Thema „Wunder“ In: Religion 5-10 12 (2013) 23-25, plus 6 Seiten im Materialheft.
- Wer kann sich noch wundern? Wundertüten füllen und leeren im Religionsunterricht. In: Religion 5-10 12 (2013) 8-11, plus 4 Seiten im Materialheft.
- Kindertheologie als theologische Kompetenz von Kindern. Grundlagen, Methodik und Ziel kindertheologischer Forschung am Beispiel der Deutung des Todes Jesu, Neukirchen-Vluyn 2012.
- Literatur für den Religionsunterricht. Kinder- und Jugendbücher für die Primar- und Sekundarstufe, Göttingen 2012.
- „Erlöse uns von dem Bösen“. Theologische Fragen zum Bösen in der Welt. Sozialpsychiatrische Informationen. In: Sozialpsychiatrische Informationen. Zeitschrift für kritische Psychiatrie 2 (2012), 34-39.
- „Was ist die ,wahre‘ Religion?“ Auf der Suche nach einer Antwort anhand der „Ringparabel“. In: Religion 5-10 5 (2012), 22-27.
- Die Frage nach der wahren Religion im Jugendbuch. In: Religion 5-12 5 (2012), 46-47.
- „Spenden zum Spenden“. Eine Spendenauswahl treffen und begründen. In: Religion 5-10 6 (2012), 20-23, plus 3 Materialseiten.
- Brauchen Kinder und Jugendliche Kreuzestheologie? In: Glaube und Lernen (2012) 1, 74-93.
- Das Matthäusevangelium – Fragen über Fragen. In: Bernhard Dressler/Harald Schroeter-Wittke (Hg.), Religionspädagogischer Kommentar zur Bibel, Leipzig 2012, 413-432. (zusammen mit Ruben Zimmermann und Friederike Weißphal)
- „Welcher Glaube ist der richtige?“ Mirjam Presslers Nathan und seine Kinder. In: Raabits 4 (2012). (ohne Seitenangaben, 30 Seiten)
- Themenheft: Glauben alle an denselben Gott? In: Religion 5-10 5 (2012) (herausgegeben zusammen mit Hartmut Lenhard)
- Themenheft: Warum nennen sich Menschen Christen? In: Religion 5-10 8 (2012) (herausgeben zusammen mit Hartmut Lenhard)
- Wir sind Christen – aber welche? Einblicke in die Entwicklung des Christentums und seiner Konfessionen gewinnen. In: Religion 5-10 8 (2012), 32-38.
- Faszination Jesus. Kinder verfassen ein Kinderevangelium aus der Perspektive von Kindern. In: Religion 5-10 8 (2012), 8-13, plus 6 Seiten im Materialheft.
- Lernspiel: Who is who? Wer kennt sich aus bei Christens? In: Religion 5-10 8 (2012). (zusätzlich Materialpaket ohne Seitenangaben, 32 Seiten; zusammen mit Hartmut Lenhard und dem Autorenkreis Bielefeld)
- Vorbilder im Glauben. Herausragende Christen im Film. In: Religion 5-10 8 (2012), 44.
- Rezension zu: Petra Freudenberger-Lötz, Theologische Gespräche mit Jugendlichen. Erfahrungen – Beispiele – Anleitungen, Stuttgart 2012. In: KatBl 137 (2012), 309-310.
- Rezension zu: Christine Reents/Christoph Melchior, Die Geschichte der Kinder- und Schulbibel. Evangelisch – katholisch – jüdisch, Göttingen 2011. In: Bibel und Kirche 67 (2012) 3, 189-190.
- Wieder Kind sein dürfen ... Göttinger Predigtmeditationen zum Gottesdienst am Michaelistag 29.09.2013. Matthäus 18,1-6.10. In: Göttinger Predigtmeditationen 4 (2012) 67,4E, 411-418. (zusammen mit Ruben Zimmermann)
- Wo glaubst du hin? Kreatives Schreiben im Religionsunterricht, Göttingen 2011. (zusammen mit Michael Hellwig)
- Kinder deuten den Kreuzestod Jesu. Was Kinder wissen – und wie mit ihren Deutungen im Unterricht gearbeitet werden kann. In: KatBl 136 (2011) 1, 39-43.
- Schülerfragen im (Religions-)Unterricht – ein notwendiger Bildungsauftrag heute?! Hg. von Heike Lindner/Mirjam Zimmermann, Neukirchen-Vluyn 2011. (Dokumentation einer Tagung)
- Schülerfragenorientierte (Religions-)Didaktik – eine ernüchternde Bilanz. In: Heike Lindner/Mirjam Zimmermann (Hg.), Schülerfragen im (Religions-)Unterricht – ein notwendiger Bildungsauftrag heute?!, Neukirchen-Vluyn 2011, 157-181.
- „Aber plötzlich ist er dann wieder gesund geworden!“ Grundschulkinder deuten Krankheit im Kontext von Glauben. In: Anton A. Buchner u.a. (Hg.), „Gott gehört so ein bisschen zur Familie“. Mit Kindern über Glück und Heil nachdenken. Jahrbuch für Kindertheologie, Band 10, Stuttgart 2011, 81-95. (zusammen mit Gerhard Büttner)
- „... von Gott reden?!“ Moderne Bilder für Gott finden und in einem Schulgottesdienst gestalten. In: Religion 5-10 (2011) 1, 8-13.
- „Theologische Kompetenz“ – Wie die Kindertheologie die Kompetenzdebatte bereichert. In: Friedhelm Kraft/Petra Freudenberger-Lötz/Elisabeth E. Schwarz (Hg.), „Jesus würde sagen: Nicht schlecht!“ Kindertheologie und Kompetenzorientierung. Jahrbuchbuch Kindertheologie, Sonderband, Stuttgart 2011, 84-94.
- Themenheft: Wer ist das eigentlich – Gott? In: Religion 5-10 (2011) 1. (herausgegeben zusammen mit Hartmut Lenhard)
- Annäherung an das Thema „Tod“ im Film „Abschied von der Hülle“. In: Religion 5-10 (2011) 3, 43.
- „Wer liest lebt doppelt!“ – Lesend Religion erleben. In: Religion 5-10 (2011) 3, 44-45.
- „Hiob reloaded“ – nach Gerechtigkeit fragen. Schülerinnen und Schüler schreiben moderne Hiob-Erzählungen. In: Religion 5-10 (2011) 4, 28-33, plus 3 Materialseiten.
- Kindertheologie als theologische Kompetenz von Kindern. Grundlagen, Methodik und Ziel kindertheologischer Forschung am Beispiel der Deutung des Todes Jesu, Neukirchen-Vluyn 2010.
- Vielfalt in der Schule, Aachen 2010. (32 Seiten)
- „Gerd Theißen, Der Schatten des Galiläers“. Zum Umgang mit einer Ganzschrift im Religionsunterricht. In: Religion betrifft uns 2 (2010), 1-32.
- Und was kommt nach dem Tod? (Transzendentale) Experimente in Kinder- und Jugendbüchern zum Thema Sterben und Tod. In: Entwurf (2010) 2, 59-60.
- Übermensch oder bester Freund? Was bringt die Kindertheologie zu Fragen der Christologie für den Religionsunterricht. In: Entwurf 3 (2010), 12-15.
- „Requiem“ – Exorzismus im Film – ein Unterrichtsprojekt für die Oberstufe. In: Bibel heute 46 (2010), 24-25. (plus ca. 15 Seiten Materialien für die Umsetzung im Unterricht als Download)
„Arm“ und „reich“ sind immer die anderen. Kontextuelle Kindertheologie am Beispiel des Gleichnisses „Vom reichen Mann und armen Lazarus“ (Lk 16,19-31). In: Anton A. Bucher u.a. (Hg.), „In den Himmel kommen nur die, die sich auch verstehen.“ Wie Kinder über religiöse Differenz denken und sprechen. Jahrbuch Kindertheologie, Band 8, Stuttgart 2009, 119-131.
- Lebensraum Schule. Methoden und Perspektiven für ein gutes Schulklima. In: Jugendrotkreuz für die Schule 3 (2008), 1-32. (zusammen mit Christiane Neumann-Tacke und Rosemarie Tenge)
- Leistungsmessung und Leistungsbewertung des Religionsunterrichts im Schulalltag. In: ZPT 60 (2008), 296-309.
- Rezension zu: Michaela Albrecht, Für uns gestorben. Die Heilsbedeutung des Kreuzestodes Jesu Christi aus der Sicht Jugendlicher, Göttingen 2007. In: Anton A. Bucher u.a. (Hg.): „Sehen kann man ihn ja, aber anfassen ...?“ Zugänge zur Christologie von Kindern. Jahrbuch Kindertheologie, Band 7, Stuttgart 2008, 222-224.
- Innehalten – Erinnern – Wünschen. Abendandacht im Urlaub am Meer zum Thema „Zeit“. In: Werkstatt spezial K5/05 (2008), ohne Seitenangabe. (zusammen mit Ruben Zimmermann)
- Sünde beim Namen nennen. Gottesdienst zum Buß- und Bettag. In: Werkstatt spezial K6/05 (2008), ohne Seitenangabe.
- Religionsunterricht mit Schulgottesdiensten. Ru praktisch sekundar, Göttingen 2007. (zusammen mit Heike Vierling-Ihrig)
- Zukunftsängste von Kindern und Jugendlichen. In: Politik betrifft uns 3 (2007), 1-32. (zusammen mit Christiane Neumann-Tacke)
- „Allan Stratton, Worüber keiner spricht“. Eine Unterrichtsreihe zum Jugendbuch (RAABITS 38), Stuttgart 2007, (ohne Seitenangabe, 40 Seiten).
- Lutscher des Lebens? Kindertheologische Zugänge zu Joh 6. In: KatBl 132 (2007), 336-340. (zusammen mit Ruben Zimmermann)
- Who is allowed to define the beginning of human life? In: BI.research 31 (2007), 36-45. (zusammen mit Ruben Zimmermann)
- Jesus im Garten Gethsemane (Mt 26,36-46) – Elementare Zugänge zu Passion und Tod Jesu. In: Gerhard Büttner/Martin Schreiner (Hg.), „... man hat immer ein Stück Gott in sich.“ Mit Kindern biblische Geschichten deuten, Band 2: Neues Testament, Stuttgart 2006, 178-193.
- Handwerkszeug der Kindertheologie – ein methodischer Paradigmenwechsel? In: KatBl 131 (2006) 1, 106-109.
- Zimmermann, Mirjam (Hg.), RU praktisch mit Jugendliteratur, Göttingen 2006. (168 S.)
- Was ist gute Kinder- und Jugendliteratur? In: Mirjam Zimmermann (Hg.), RU praktisch mit Jugendliteratur, Göttingen 2006, 7-8.
- Methoden für den Umgang mit Jugendliteratur im Deutsch- und/oder Religionsunterricht. In: Mirjam Zimmermann (Hg.), RU praktisch mit Jugendliteratur, Göttingen 2006, 8-13.
- Art. Leistungen beurteilen. In: Gottfried Adam/Martin Rothgangel/Michael Wermke (Hg.), Kompendium für den Religionsunterricht in der Sekundarstufe II, Göttingen 2006, 447-457.
- Art. Neue Formen der Bewertung. In: G. Adam/M. Rothgangel/M. Wermke (Hg.), Kompendium für den Religionsunterricht in der Sekundarstufe II, Göttingen 2006, 458-472.
- Art. Religionsunterricht evaluieren. In: G. Adam/M. Rothgangel/M. Wermke (Hg.), Kompendium für den Religionsunterricht in der Sekundarstufe II, Göttingen 2006, 437-446.
- Art. Religionsunterricht planen. In: G. Adam/M. Rothgangel/M. Wermke (Hg.), Kompendium für den Religionsunterricht in der Sekundarstufe II, Göttingen 2006, 413-436.
- Die Bibel im RU der Oberstufe. In: G. Adam/M. Rothgangel/M. Wermke (Hg.), Kompendium für den Religionsunterricht in der Sekundarstufe II, Göttingen 2006, 219-227. (zusammen mit Ruben Zimmermann)
- Wie mache ich gute Kindertheologische Forschung? In: Anton A. Bucher (Hg.), Vielleicht hat Gott uns Kindern den Verstand gegeben. Ergebnisse und Perspektiven der Kindertheologie. Jahrbuch Kindertheologie, Band 5, Stuttgart 2006, 69-77.
- Methoden der Kindertheologie. Zur Präzisierung von Forschungsdesigns im kindertheologischen Diskurs. In: Theo-Web 5 (2006) 1, 99-125.
- Kirchenraum – ein „heiliger Raum“? Der „Mythos“ von der Heiligkeit des Kirchenraums – Versuch einer phänomenologischen Annäherung. In: ZGP 23 (2005) 2, 27-31.
- Die (Be-)deutung des Todes Jesu in der Religionspädagogik. Eine Skizze. In: Jörg Frey (Hg.), Deutungen des Todes Jesu im Neuen Testament, Tübingen 2005, 609-647.
- Hermeneutische Kompetenz und Bibeldidaktik. Durch Unverständnis der Bibel das Verstehen lernen. In: Glaube und Lernen 1 (2005) 1, 72-87. (zusammen mit Ruben Zimmermann)
- Sünde in der Kindertheologie. In: Glaube und Lernen 1 (2005) 2, 142-152.
- Martin Luther I. In: Bausteine Religion (2005) 2, 1-16. (zusammen mit Ruben Zimmermann)
- Martin Luther II. In: Bausteine Religion (2005) 3, 1-16. (zusammen mit Ruben Zimmermann)
- Abraham. Gottesdienst im Altersheim. In: Werkstadt spezial (2005) 5, ohne Seitenangabe.
- Brauchen Religionslehrer und Religionslehrerinnen moderne religionspädagogische Konzepte? Religionsunterricht am Anfang des 3. Jahrtausends in den Kategorien von „Wahrnehmung“, „Beziehung“ und „Performanz“. In: Entwurf (2004) 2, 23-26.
- „Strukturelle Sünde“. Der in sozialen Strukturen gefangene Mensch und sein Verständnis in der Befreiungstheologie. In: Entwurf (2004) 3, 27-32.
- Zaubernd unterrichten, Grafeneck 2004.
- Zeugnisse – gerechter Lohn für alle? Ein Schulgottesdienst. In: Werkstatt spezial (2004) 1, ohne Seitenangabe.
- Die Taufe ist ein Band. Ein Vorschlag für einen Taufgottesdienst. In: Liturgie und Predigt 3 (2004), ohne Seitenangabe.
- Kirchenpädagogik – eine Handreichung für die Grundschule. In: Bausteine Religion 1 (2004), 1-14.
- Arbeitsblätter ISLAM, Stuttgart 2003. (zusammen mit Wolf-Eckhart Miethke)
- Bibel verstehen am Beispiel des Johannesevangeliums. Unterrichtsmaterialien für Sek. II. In: Religion betrifft uns 2 (2003), 1-32.
- Vom Textsinn zum Lebenssinn. Einführung in die biblische Hermeneutik und Methodik. Eine Unterrichtshilfe für Sek. II, Göttingen 2003. (zusammen mit Ruben Zimmermann)
- Der barmherzige Wirt. Das ,Samaritergleichnis‘ (Lk 10,25-37) und die Diakonie. In: Arnd Götzelmann (Hg.), Diakonische Kirche. Anstöße zur Gemeindeentwicklung und Kirchenreform, FS für Theodor Strohm, Heidelberg 2003, 44-57. (zusammen mit Ruben Zimmermann)
- „Charlotte Kerner, Blueprint Blaupause“. Ein Buch zum Thema „Klonen“. In: Deutsch betrifft uns 3 (2002), 1-32.
- Freiarbeit zu: Günther Grass „Katz und Maus“. In: Deutsch betrifft uns 5 (2002), 1-32. (zusammen mit Christian Annuschat)
- Kriminalspiele im Religionsunterricht am Beispiel von Nabots Weinberg (1. Kön 21). In: Entwurf 2 (2002), 39-45. (zusammen mit Ruben Zimmermann)
- Dritte Welt im Unterricht. Lateinamerikanische Realität – nicht nur anhand des Jugendbuches „Ich habe Hunger, ich habe Durst“ von Gudrun Pausewang: CD-Rom. Rot a. d. Rot 2001 (ca. 500 MB mit zahlreichen Abb.). (zusammen mit Ruben Zimmermann)
- Frauensprache – Männersprache. In: Deutsch betrifft uns 5 (2001), 1-32. (zusammen mit Christian Annuschat und Pia Kessler)
- Die Nachtseite der Romantik. E.T.A. Hoffmann „Der Sandmann“. In: Deutsch betrifft uns 6 (2001), 1-32.
- Praeimplantationsdiagnostik: Chance oder Irrweg? Die Bundesärztekammer und die Fortpflanzungsmedizin. In: Zeitschrift für Ev. Ethik 45 (2001), 47–57. (zusammen mit Ruben Zimmermann)
- Euthanasie, Sterbehilfe, Tötung auf Verlangen. Orientierung in der Sterbehilfe-Debatte – Eine Unterrichtsidee. In: Entwurf (2001) 1, 81-84.
- Menschsein ohne Menschenrecht? Unterrichtsidee (Sek. II) zum „Beginn menschlichen Lebens“ Ethik. In: Entwurf (2001) 3, 21-27.
- Vom Hätschelkind zur Himmelsbraut. Eine relecture zum Weisheitsverständnis in Prov 8,22-31. In: Biblische Zeitschrift 44 (2000) 1, 77-91. (zusammen mit Ruben Zimmermann)
- Euthanasie oder Sterbehilfe? Rezension zu: Udo Benzenhöfer, Der gute Tod? München 1999. In: Theologische Literaturzeitung 126 (2001), 663-665.
- „The Right to Die“ auch in Deutschland? Rezension zu: Anja Nußbaum, „The Right to Die“. Die rechtliche Problematik der Sterbehilfe in den USA und ihre Bedeutung für die Reformdiskussion in Deutschland, Berlin 2000. In: Theologische Literaturzeitung 126 (2001), 666-668.
- Psychosen in der Schule – Schüler und Schülerinnen in der Psychiatrie. In: Lehren und Lernen 6 (2000), 29-37.
- Gibt es das Recht auf ein gesundes Kind? Eine ethische Anfrage zum „Diskussionsentwurf zu einer Richtlinie zur Präimplantationsdiagnostik“ der Bundesärztekammer. In: Dt. Ärzteblatt 2000; 97: A 3487-3489 (Heft 51-52). (zusammen mit Ruben Zimmermann)
- „Lebensethik“ statt „Bioethik“. Tendenzen in aktuellen Problembereichen der medizinischen Ethik. In: Entwurf (2000) 3, 3-9. (zusammen mit Ruben Zimmermann)
- Literaturbericht zur Bioethik. In: Entwurf (2000) 3, 57-58.
- Ethisches Urteilen in Entscheidungskonflikten. Ein Unterrichtsentwurf am Beispiel des Umgangs mit schwerstgeschädigten Neugeborenen. In: Entwurf (2000) 3, 15-20.
- Die Grundsätze der Bundesärztekammer zur ärztlichen Sterbebegleitung. Eine ethische Stellungnahme. In: Zeitschrift für Evangelische Ethik 43 (1999), 86-97. (zusammen mit Ruben Zimmermann)
- Muss dieses Kind am Leben bleiben? Ethisches Fragen am Anfang des Lebens. In: Andreas Frewer/Rolf Winau (Hg.), Ethische Fragen zu Beginn des menschlichen Lebens (= Grundkurs Ethik in der Medizin 2), Erlangen 1999, 78-118. (zusammen mit Ruben Zimmermann)
- Im Sterben helfen. In: Kirchentag 1999. Gesehen – gehört – erlebt, Gütersloh 1999, 126-127.
- Multidimensionalität und Identität in der Seelsorge. Die poimenische Herausforderung durch altersverwirrte Menschen. In: Pastoraltheologie 88 (1999) 10, 404-421. (zusammen mit Ruben Zimmermann)
- Der Freund des Bräutigams (Joh 3,29): Deflorations- oder Christuszeuge? In: Zeitschrift für die Neutestamentliche Wissenschaft 90 (1999), 123-130. (zusammen mit Ruben Zimmermann)
- Heilige Hochzeit der Göttersöhne und Menschentöchter? Spuren des Mythos in Gen 6,1-4. In: Zeitschrift für die Alttestamentliche Wissenschaft 111 (1999) 3, 327-352.
- Verlaß mich nicht in meinem Alter. Texte, Gedanken, Gebete für pflegebedürftige alte Menschen, Karlsruhe 1999. (19 S., eine Handreichung; zusammen mit Ruben Zimmermann)
- Er gibt den Müden Kraft. Texte, Gedanken, Gebete für pflegende Angehörige, Karlsruhe 1999. (19 S., eine Handreichung; zusammen mit Ruben Zimmermann)
- Geburtshilfe als Sterbehilfe? Zur Behandlungsentscheidung bei schwerstgeschädigten Neugeborenen und Frühgeborenen. Medizinisch-empirische, juristische, sozialpsychologische und philosophische Grundlagen, ethische Beurteilung und Folgerungen, unter besonderer Berücksichtigung der Infantizidthesen von Peter Singer und Helga Kuhse, Münster i. W./Hamburg/London 1997.
- Die ,Heiligkeit des Lebens‘ in der Medizin. Eine Entgegnung. In: Zeitschrift für Evangelische Ethik 41 (1997), 217-227.
- Die Behandlungspraxis bei schwerstgeschädigten Neugeborenen und Frühgeborenen an deutschen Kliniken. Konzeption, Ergebnisse und ethische Implikationen einer empirischen Untersuchung. In: Ethik in der Medizin 9 (1997), 56-77.
- Streit um den Beginn des Lebens. In: Konrad von Bonin (Hg.), Deutscher Evangelischer Kirchentag Leipzig 1997, Gütersloh 1997, 868-873. (zusammen mit Jürgen Hübner)
- Seelsorge bei altersverwirrten Menschen. Tendenzen in der Konstituierung einer Teildisziplin der Altenseelsorge. In: Praktische Theologie 32 (1997) 4, 312-320. (zusammen mit Ruben Zimmermann)
- Von den Grenzen der Samariterdienste. Ein biblischer Impuls zur Entlastung pflegender Angehöriger. In: Evangelische Impulse 19 (1997) 4, 34-35. (zusammen mit Ruben Zimmermann)
- Zur Auseinandersetzung mit den Thesen zur Früheuthanasie/zum Infantizid von Peter Singer und Helga Kuhse (Dipl. Arbeit Masch. = BDW. D. 61), Heidelberg 1996. (89 Seiten)
- Präferenz-Utilitarismus. Zur Neuausgabe der „Praktischen Ethik“ von Peter Singer. In: Zeitschrift für Evangelische Ethik 40 (1996), 295-307. (zusammen mit Ruben Zimmermann)
- Zitation, Kontradiktion oder Applikation? Die Jesuslogien in 1 Kor 7,10f. und 9,14. Traditionsgeschichtliche Verankerung und paulinische Interpretation. In: Zeitschrift für die Neutestamentliche Wissenschaft 87 (1996), 83-100. (Thema der ersten Staatsexamensarbeit; zusammen mit Ruben Zimmermann)
Lehre
Folgende Veranstaltungen biete ich im Wechsel an:
- Einführung in die Religionspädagogik (Überblicksvorlesung jedes SS)
- Interreligiöses Lernen (jedes SS)
- Konzepte interreligiösen Lernens
- Interreligiöses Lernen narrativ
- Interreligiöses Lernen mit Jugendliteratur
- Interreligiöses Lernen mit (virtuellen) Sakralräumen
- Interreligiöses Lernen mit Artefakten
- Einführung ins Praxissemester (jedes SS)
- Begleitseminar zum Praxissemester (jedes WS)
Folgende Veranstaltungen biete ich im Wechsel an:
- Konfessionell-kooperativer Religionsunterricht (alle 2-4 Semester zusammen mit meinem kath. Kollegen)
- Einführung in die Bibeldidaktik
- Ethisch bilden im Religionsunterricht
- Überblick über Religionspädagogische Konzeptionen in Geschichte und Gegenwart
- Überblick über Religionspädagogische Konzeptionen in Theorie und Praxis
- Einführung in die Schulseelsorge
- Kinder- und Jugendliteratur im Religionsunterricht
- Bilderbücher im Religionsunterricht der Grundschule
- Schöpfung (nicht nur) als Thema im Religionsunterricht
- Gewalt (nicht nur) als Thema im Religionsunterricht
- Judentum (nicht nur) als Thema im Religionsunterricht
- Krieg und Frieden (nicht nur) als Thema im Religionsunterricht
- Schüler:innenfragen im Religionsunterricht
- Gleichnisse als Thema im RU
- Wundergeschichten als Thema im RU
- Lernorte der Religionspädagogik
- Spiritualität im Religionsunterricht
- Erzählen (mit Kamishibais) im Religionsunterricht
- Digital unterrichten im Religionsunterricht
- Erklärvideos im Religionsunterricht
- Virtuelle Sakralräume im Religionsunterricht
Darüber hinaus habe ich „Praxisseminare“ zu verschiedenen Themen als schulspezifische Seminare eingeführt, die so stattfinden, dass wir im Seminar zuerst gemeinsam eine innovative Unterrichtsreihe konzipieren und die Studierenden diese dann (jede/r 1-2 Stunden) in einer Klasse halten und ausführlich besprechen. Einzelne dieser Einheiten wurden gemeinsam publiziert, z.B. zu „Fridays for future“ (2019).
Mein Lehrkonzept lässt sich durch verschiedene Prinzipien beschreiben:
- Elementarisierung und Reduktion: Vermittlung und kumulative Überprüfung von religionspädagogischem Basiswissen jeweils im BA und MA über die Pflichtveranstaltungen, das kompetenzorientiert abgefragt wird und Voraussetzung für die Wahlveranstaltungen ist.
- Exemplarizität: In (fast) jede Veranstaltung ist exemplarisch auch die Planung von Religionsunterricht integriert, so dass in diesem Bereich religionspädagogische Kompetenz kumulativ gefördert wird. Exemplarisch werden auch wichtige Themen des RU wie Schöpfung, Gleichnisse, Judentum u.a. als Seminarthemen gewählt.
- Handlungsorientierung: In den Praxisseminaren haben die Studierenden die Möglichkeit, die Planung einer Unterrichtsreihe zu lernen, die Durchführung als Lehrende/r oder als Hospitierende/r zu erleben, selbst Unterricht zu besprechen und zu bewerten und damit auf die Situation im Referendariat bzw. im späteren Schulalltag vorbereitet zu werden.
- Produktionsorientierung: Meine Erfahrung ist, dass an der Universität wie auch an der Schule die Motivation beträchtlich durch die Fokussierung auf ein zu erstellendes oder gar zu veröffentlichendes Produkt gesteigert wird: Beispiele sind hier ein virtueller Rundgang in einem Sakralraum, ein Erklärvideo, eine Bücherkiste, die in der Ausstellung „Religion in der Kinder- und Jugendliteratur“ gezeigt wird, die Publikation einer Unterrichtsreihe, das Schreiben einer Rezension etc.
- Positionalität: Die Haltung im Religionsunterricht ist eine andere als im Fach Deutsch. Schülerinnen und Schüler dürfen Religionslehrkräfte auch nach ihrer Theologie und nach ihrem Glauben fragen und tun das auch. Deshalb ist es notwendig, das Gespräch zu zentralen theologischen (Schüler:innen-)Fragen im Sinne des Theologisierens mit Kindern bzw. Jugendlichen schon in den Seminarsitzungen einzuüben und metareflexiv den Bereich „Positionalität im RU“ zu thematisieren.
- Aktualität und Förderung der kritischen Zeitgenossenschaft: So, wie ich erwarte, dass auch der Religionsunterricht aktuelle politische, ethische oder interreligiöse Themen kritisch aufnimmt, so setze ich das ebenfalls in meinen Seminaren um. Deshalb findet z.B. in den Seminaren zum „interreligiösen Lernen“ jede Stunde ein Pressespiegel statt, und sowohl Corona als auch die Klimakrise/Letzte Generation/Fridays for future und der Ukrainekrieg wurden theologisch-religionspädagogisch thematisiert.
Aktivitäten
Forschungssaufenthalte in Südafrika (University of Pretoria: acht Monate 07/2008 – 02/2009) und Australien (Australian Catholic University/Divinity School Melbourn/Australien, 01/2016 – 03/2016) und internationale Vorträge z. B. in Lettland, Norwegen u.a. Forschungs- und Lehrkooperation des Instituts für Ev. Theologie Siegen mit der theologischen Fakultät von Stellenbosch (Südafrika) und der ACU (Australien)
Hauptherausgeberin des „Wissenschaftlich-Religionspädagogischen Lexikons“ im Internet (vgl. www.wirelex.de) seit 2012
Mitgründerin, Vertreterin und (1.) Vorsitzende bei der KIET (Konferenz der Institute der Ev. Theologie, vergleichbar mit Fakultätentag) seit 2013 (2021–2023 1. Vorsitzende)
Mitherausgeberin der „Religionspädagogischen Jahresbibliographie“ des Comenius Instituts Evangelische Arbeitsstätte für Erziehungswissenschaft e.V. (Münster i.W.), seit 2015
Stellvertretende Gleichstellungsbeauftragten der Gesamtuniversität Siegen seit 2016
Mitglied der „Gemischten Kommission zur Reform des Theologiestudiums“ (FK II) 2016–2023
Herausgeberin von „Kerygma und Dogma“ 2018–2022
Herausgeberin von „Theo-web“ seit 2018
Initiatorin, Gründerin und Herausgeberin von „Religion 5-10“ seit 2011
Mitglied der Auswahlkommission (Promovierenden- und Studierendenauswahl) der Studienstiftung des Deutsches Volkes seit 2011
Hauptherausgeberin von „Deutsch betrifft uns“ 1998–2019
Herausgeberin „Jahrbuch für Kinder- und Jugendtheologie“
Associate Professor at the University of Potchefstroom seit 2013
Mitglied im Aufsichtsrat der Deutschen Bibelgesellschaft seit 2023
Gutachterinnentätigkeit
für Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), Bonn
Studienstiftung des dt. Volkes (Studierendenauswahl und Promotionsauswahl)
Kerygma und Dogma (Zeitschrift)
Theo-Web (Zeitschrift)
WiReLex (Wissenschaftl. Lexikon)
Glaube und Lernen (Zeitschrift)
Religious Education (Zeitschrift)
Lautenschläger Award, Heidelberg (Preisträgerauswahl)
Vergleichende Gutachten für verschiedene Verfahren (Besetzung von Professuren)