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Bild von Jutta Wiesemann in schwarz-weiß

Univ.-Prof. Dr. Jutta Wiesemann

Forschungsschwerpunkt: 

Kindheitsforschung, Unterrichts- und Lernforschung, Ethnografie, Digitalisierung und Mediengebrauch in Kindheit und Schule

Sekretariat: 

Cornelia Rohleder

Schwerpunkte:
  • (Lern)forschung im Vor- und Grundschulbereich
  • Bildung in der (frühen) Kindheit
  • Kindheit und Kindheitsforschung
  • Erziehen und Unterrichten in der Grundschule
  • Themen und Konzeption der Grundschulpädagogik
  • Workshop: pädagogische Beziehungen
Aktuelle Veranstaltungen können Sie auf unisono einsehen.

Bitte beachten Sie, dass ich Abschlussarbeiten betreue, die im Bereich Grundschullehramt (mit und ohne IFP) geschrieben werden und sich mit einem der folgenden Schwerpunkte befassen:

  • (Frühe) Kindheit und digitale Medien
  • Kindheit in der digitalen Gesellschaft
  • Bildung in der (frühen) Kindheit
  • Unterricht in der Grundschule
  • Unterricht unter den Bedingungen der Digitalität
  • Ethnographische Schul- und Unterrichtsforschung
  • Kindheitsforschung
  • Grundschulpädagogik (Heterogenität und Inklusion, Anfangsunterricht und Schulanfang, Jahrgangsmischung, Geschichte der Grundschule)

Weitere ErstgutachterInnen aus der AG Grundschulpädagogik finden Sie hier.

 

Bitte melden Sie sich für eine meiner Sprechstunden  an. Überlegen Sie sich bereits im Vorfeld der Sprechstunde (eine) mögliche Fragestellung(en) zu einem der oben genannten Schwerpunkte. In der Sprechstunde werden wir dann über Ihr Vorhaben und die Möglichkeit der Betreuung Ihrer Arbeit durch mich sprechen.

Im Anschluss daran erstellen Sie bitte auf Grundlage unseres Gesprächs ein Kurzexposé, in dem Sie Ihre geplante Abschlussarbeit vorstellen und senden Sie mir dies per Mail zu. 

Nutzen Sie dabei diese Vorlage.

Nach Sichtung und Besprechung des Exposés entscheide ich über die Annahme der Betreuung Ihrer Abschlussarbeit.

 

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Herrn Eloundou (WHB).


 

Wintersemester 2025/2026: Es gibt noch einige Kapazitäten für eine  Betreuung.

Sommersemester 2026: Es gibt keine Kapazitäten mehr für eine Betreuung.

  • Eine Liste anderer Erstgutachter*innen und möglicher Zweitgutachter*innen aus der AG Grundschulpädagogik finden Sie hier.
  • Bei fachgebundenen Themen besteht die Möglichkeit, Gutachter*innen aus den jeweiligen Fächern (zusätzlich) anzufragen.
  • Allgemeine Informationen zur Abschlussarbeit (Zeitplan, Anmeldeformalitäten, formale Vorgaben, etc.) entnehmen Sie bitte der Seite des ZLBs.
  • Bitte beachten Sie, die vom ZLB vorgegebenen Fristen und planen Sie gut ein, wann der passende Zeitpunkt wäre, mich zu kontaktieren.
  • Hinweise zum wissenschaftlichen Arbeiten finden Sie im Leitfaden der AG Grundschulpädagogik.


 

Akademische Ausbildung mit Abschluss

1988 Zweites Staatsexamen, Studienseminar Bielefeld
1986 Erstes Staatsexamen, Universität Bielefeld
1980-1985 Studium an der GH Wuppertal und Universität Bielefeld, Lehramt für die Primarstufe

Wissenschaftliche Abschlüsse 

1998          

Promotion an der Universität Bielefeld

Titel: Lernen als Alltagspraxis. Lernformen von Kindern an einer Freien Schule (Prof. Dr. Fritz Schütze)

Beruflicher Werdegang ab Studienabschluss

seit 2016 Mitglied im Vorstand des SFB 1187 "Medien der Kooperation", Universität Siegen
seit 2010 Professur für Erziehungswissenschaft mit Schwerpunkt Grund- und 
Vorschulpädagogik, Universität Siegen
2011 - 2015 Gründungsdirektorin des Zentrums für Lehrerbildung und Bildungsforschung (ZLB), Universität Siegen
2010 Ruf an die Universität Passau und Universität Siegen
2004-2010 Professur für Erziehungswissenschaft, Schul- und Unterrichtsentwicklung, Universität Kassel
2002-2004 Vertretung der Professur für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt 
schulische und außerschulische Bildungsprozesse im Grundschulalter
an der Johann-Wolfgang-Goethe Universität Frankfurt a.M.
1997-2002 Wissenschaftliche Mitarbeiterin, ab 1998 Studienrätin im HD, Universität Gießen
1993-1996 Promotionsstipendiatin DFG
1988-1993 Schulleiterin der Freien Schule Untertaunus (Modellschule Hessen)

Sonstiges

seit 2010 Mitglied im wissenschaftlichen Beirat der Martha-Muchow Stiftung
seit 2003 Mitglied in der Gesellschaft für Didaktik des Sachunterrichts e.V. (Mitglied im Vorstand von 2005 - 2011)
 
seit 2001 Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft, Sektion Schulpädagogik, Kommission Grundschulforschung

Laufende Promotionen

Inka Fürtig:

Aufwachsen mit dem Smartphone. Medienpraktiken von Kindern zwischen 0 und 6 Jahren

Kinder sind heutzutage Akteure in einer zunehmend von Medien geprägten Welt. Die sogenannten „neuen" Medien sind in nahezu alle Bereiche der Alltagswelt der Kinder und Erwachsenen ‚eingedrungen' und zum selbstverständlichen Bestandteil dessen geworden. In vielerlei Hinsicht stellen neue Medien, die innerhalb der Medienpädagogik sowohl mit Chancen (z.B. soziale Teilhabe) als auch mit Risiken (z.B. Sucht) in Verbindung gebracht werden, eine Herausforderung für Eltern und Kinder dar. Sie sind – nicht zuletzt wegen einer (noch) verherrschenden Abwehrhaltung vorrangig im Vor- und Grundschulbereich – zu einer ‚Erziehungsaufgabe' für Familien geworden.

Das Dissertationsprojekt beschäftigt sich ethnographisch und videographisch mit der Medienaneignung kleiner Kinder (null bis fünf Jahre) in familiären Settings. In den Blick geraten dabei wechselseitig hervorgebrachte elementare Medienpraktiken und Erziehungspraktiken. Im Zuge teilnehmender Beobachtungen des „Familienalltags" soll herausgearbeitet werden, was das Spezifische der neuen Medien kennzeichnet und/oder als dieses von Eltern und Kindern ausgemacht wird. Vor welche Herausforderungen sind Eltern und Kinder gestellt und welche Strategien, bzw. Medienpraktiken entwickeln sie in Bezug auf diese digitalen ‚Eindringlinge'?

 

Hoa Mai Trần:

Weder analog noch digtal. Verflechtungen von Handlungsfähigkeiten in digitalen Spielepraktiken von Kindern. Eine digital-hybride Ethnografie in der Kindheitsforschung

Ziel des Promotionsvorhabens ist es menschliche und mehr als menschliche Akteur*innen im digitalen Spielen im Anschluss an die posthumanistische Kindheitsforschung (Malone, Tesar, Arndt 2020; Murris 2016) zu beschreiben und durch eine ethnografisch-hybriden Kindheitsforschung (Clark, Moss 2011; Pink et al. 2016) digitales Spiel als soziomaterielle Arrangements in seiner mehr als menschliche Agency in den Blick zu nehmen (Gherardi 2017). Das digitale Spiel als Tätigkeit dient als Brennglas des intermediären Erfahrungsraum, eine Art „Dazwischen“ und Grenzbereich von vermeintlich trennscharfen Konzepten wie Analog und Digital, Realität und Virtualität, Fantasie und Ernst. Die Forschungsfrage lautet daher: Wer oder was handelt durch das Spielen? Was macht das Kind mit dem Spiel und das Spiel mit dem Kind? Wie und als was bringt digitales Spiel das Kind und die Welt hervor? Es wird mit Kindern im Alter von 0-12 Jahren durchgeführt und deren digitale Spielepraktiken in ca. 4-6 Familien werden mittels teilnehmender Beobachtung, kindzentrierten Methoden (Interviews, Zeichnungen etc.) sowie kameraethnografische Erkundungen geforscht sowie der Blick auf Interfaces, Plattformen in der Erkundung digitaler Arrangements durch einen multimethodischen Ansatz untersucht und durch die reflexive Grounded Theory (Breuer et al. 2019) ausgewertet. Die Alltäglichkeiten von Big Data, den leiblich-räumlich Situiertheit von Medienpraktiken und die digital-analoge Verflochtenheit im Tun, Empfinden und Tippen, berühren und berührt werden wird im digitalen Spiel von Kindern untersucht und erziehungswissenschaftlich als Selbst-, Welt- und Sacherfahrungen> weitergedacht.

 

Abgeschlossene Promotionen 

  • Martina Nieswand: Hausaufgaben yapmak. Ein ethnographischer Blick auf den Familienalltag (Universität Kassel), Zweitbetreuerin, Disputation 2011
  • Janina Lenz: Schulangst. Eine qualitative Fallstudie zur Entstehung und Wirkung aus Sicht der Betroffenen (Universität Siegen), Zweitbetreuerin, Disputation 2011
  • Jochen Lange: Die Genese unterrichtlicher Materialität. Eine empirische Unteruchung didaktischer Dinge (Universität Siegen), Disputation 2016
  • Katharina Kindermann: Die Welt als Klassenzimmer. Eine empirische Untersuchung zu den Subjektiven Theorienvon Lehrkräften über außerschulisches Lernen (Universität Siegen), Disputation 2016
  • Andreas Matzner: Zwischen Tür und Angel in einem Jugendamt. Eine Ethnographie sozialer Praktiken der ASD-Arbeit im Büro (Universität Siegen), Zweitbetreuerin, Disputation 2017
  • Annika Gruhn: Doing Lernbegleitung. Hochschullernwerkstätten als Orte der Generationenvermittlung (Universität Siegen), Disputation 2019
  • Tobias Leßner: Das Spiel der Regeln. Ethnografische einer Demokrazischen Schule (Universität Siegen), Disputation 2023
  • Astrid Vogelpohl: Frühe (digitale/mediale) Begegnungen mit den Dingen, den Menschen und sich selbst (Universität Siegen),  Disputation 2024

 

Laufende Projekte

(Frühe) Kindheit und Smartphone. Familiäre Interaktionsordnung, Lernprozesse und Kooperation
Förderung seit 2016
Fachliche Zuordnung: Empirische Sozialforschung - 
Erziehungswissenschaftliche Sozialisations- und Professionalitätsforschung
Projektkennung: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 262513311
 
Das Projekt untersucht, wie junge Kinder ‚analog-digitale‘ Welten als ihre natürliche und eine immer schon ‚hybride‘ Welt hervorbringen. Im Fokus steht dabei die Frage nach der kooperativen Verfasstheit des menschlichen und technischen Sensoriums im Kontext der familiären und alltäglichen Interaktion mit dem Smartphone. Das Projekt setzt seine kamera-ethnographische Langzeitstudie fort, wobei sich der Forschungsschwerpunkt auf Sinnespraktiken richtet. Das steigende Alter der teilnehmenden Kinder legt außerdem eine multimethodische Vorgehensweise nahe, sowie die Erweiterung des Forschungssettings auf schulische und außerschulische Einrichtungen.

 

Öffentlichkeitsarbeit: Kooperativ Forschen und Gestalten
Förderung seit 2024
Fachliche Zuordnung: Theater- und Medienwissenschaften
Projektkennung: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 262513311

Abgeschlossene Projekte

Von der Testphase zum Feldversuch. Die Verwendung didaktischer Objekte im schulischen Unterricht

Förderung 2014 bis 2019
Fachliche Zuordnung: Empirische Sozialforschung
Projektkennung: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 258997310
 
Die Institution Schule ist in eine Vielzahl anderer Institutionen bzw. Organisationen eingebettet (z. B. staatliche Administrationen, Bildungswirtschaft). Das Projekt untersucht, wie die von der Bildungswirtschaft hergestellten didaktischen Objekte in ausgewählten Schulen verwendet werden und wie die Erfahrungen mit diesen Objekten an die Hersteller zurückfließen. Wir untersuchen damit die Biographie dieser Objekte, deren Relevanz für den schulischen Wissenserwerb sowie die Rekursivität von Herstellungs- und Verwendungslogik. Der Umgang mit Materialien, Objekten und Artefakten ist ein für schulische Lernprozesse und Unterrichts-praktiken zentraler Bestandteil. Mit seiner Forschung leistet das Projekt auf der Basis seiner empirischen Fallstudien zur Kooperation zwischen schulischen Institutionen und Bildungswirtschaft einen Beitrag zur Klärung der in der Materialitätsforschung diskutierten theoretischen Frage, wie sich die Präfiguration des Handelns durch Objekte und situatives Handeln mit Objekten aufeinander beziehen lassen.

Ausgewählte Publikationen

Monographien und Herausgeberschaften

Aufsätze in referierten Fachzeitschriften

  • Wiesemann, Jutta (2021): Medienpraktiken der frühen Kindheit. Der familiäre Alltag des Smartphones, In: ZSE Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation, 3/2021, S. 264-282, DOI: 10.3262/ZSE2103264.
  • Mohn, Bina E./Hare, Pip/Vogelpohl, Astrid & Wiesemann, Jutta (2019): Cooperation and Difference. Camera Ethnography in the Research Project 'Early Childhood and Smartphone', In: Media in Action: An Interdisciplinary Journal on Cooperative Media. S. 81-104. https://www001.zimt.uni-siegen.de/ojs/index.php/mia/article/view/51
  • Kalthoff, Herbert/Wiesemann, Jutta/Lange, Jochen & Roehl, Tobias (2019): The meaning of things. Didactic objects and the implementation of educational theory, Pedagogy, Culture & Society, DOI: 10.1080/14681366.2019.163412.
  • Wiesemann, J./Amann, K. (2019) „Co-operation is a feature of sociality, not an attribute of people", In: Media in Action: An Interdisciplinary Journal on Cooperative Media. S. 203-216.  https://www001.zimt.uni-siegen.de/ojs/index.php/mia/issue/view/9
  • Lange, Jochen/Wiesemann, Jutta (2019): In Bearbeitung. Schulische Aufgaben als feldübergreifende Kooperationsform. In: Zeitschrift für Grundschulforschung. Bildung im Elementar- und Primarbereich (ZfG) (Diskussionsbeitrag zum Schwerpunktthema: Aufgabenkultur und Aufgabenqualität). Online First: http://link.springer.com/article/10.1007/s42278-018-00034-3
  • Wiesemann, Jutta/Lange, Jochen (2018): Manufacturing education. The commercial development of educational products for schools. In: British Journal of Sociology of Education (BJSE). Online First: https://doi.org/10.1080/01425692.2018.1480356
  • Wiesemann, Jutta/Eisenmann, Clemens/Fürtig, Inka (2015): Medienpraxis in der (frühen) Kindheit. Ethnografische Exploration des familiären Smartphonegebrauchs. In: merzWissenschaft 59 (6). S. 39-47.
  • Wiesemann, Jutta/Lange, Jochen (2015): „Education in a Box“. Die Herstellung schulischer Artefakte in der Lehr- Lernmittelindustrie. In: Zeitschrift für interpretative Schul- und Unterrichtsforschung (ZISU), 4. Jg., Heft 2015, S. 80-91.
  • Wiesemann, Jutta/Lange, Jochen (2014): Wissen schaffen durch die Dinge? Ergebnisse aus einer ethnographischen Studie zur Materialität im Sachunterricht. In: Zeitschrift für Grundschulforschung. Bildung im Elementar- und Primarbereich (ZfG) (Schwerpunktthema: Sachunterricht), 7. Jg., Heft 2 / 2014, S. 46-59.
  • Wiesemann, Jutta/Wille, Friederike (2014): Formate didaktischer Forschung zum Sachunterricht. In: www.widerstreit-sachunterricht.de, Nr. 20, April 2014 (6 Seiten).
  • Wiesemann, Jutta / Pech, Detlev (2010): Thesen zu einer Theorie des Sachunterrichts von Gerold Scholz. In: www.widerstreit-sachunterricht.de, Nr. 14, März 2010 (6 Seiten).
  • Wiesemann, Jutta (2008): Schulischer Erfolg ist weiblich. Welche Praxis steht hinter den Zahlen der Schulstatistik? In: Prengel, A. / Rendtorff, B. (Hrsg.): Kinder und ihr Geschlecht. Jahrbuch Frauen- und Geschlechterforschung in der Erziehungswissenschaft, Bd. 4., S. 177-189.
  • Wiesemann, Jutta (2004): Die Auseinandersetzung mit Sachen als schulische Lernaufgabe. In: www.widerstreit-sachunterricht.de, Ausgabe Nr.2, März 2004 (11 Seiten).
  • Deckert-Peaceman, Heike / Wiesemann, Jutta (2003): Rezension - Heinz Hengst / Helga Kelle (Hrsg.): Kinder - Körper - Identitäten. Theoretische und empirische Annäherungen an kulturelle Praxis und sozialen Wandel, Weinheim und München 2003. In: Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation, Heft 4, 2004, S. 431-432.
Beiträge in Sammelbänden
  • Lange, Jochen / Wiesemann, Jutta / Brandt, Farah (2025): Ethnografie. In: Heinzel, Friederike (Hrsg.): Methoden der Kindheitsforschung. Ein Überblick über Forschungszugänge zur kindlichen Perspektive. (3. überarbeitete Neuauflage) Weinheim/München: Beltz Juventa, S. 292-305.
  • Flügel, A./Wiesemann, J. (2024): Schülerhandeln in der Grundschule. In: Götz, M./Hartinger, A./Heinzel, F. (Hrsg.): Handbuch Grundschulpädagogik und Grundschuldidaktik. (5. ergänzte und überarbeitete Auflage). Bad Heilbrunn: Klinkhardt, S. 212-216.
  • Flügel, Alexandra; Gruhn, Annika; Leßner, Tobias; Wiesemann, Jutta: Reflexion und Reflexivität. Alltägliche  pädagogische Praxis und Forschungsstrategien. In: Gläser, Eva u. A. (Hrsg.): Reflexion und Reflexivität im Kontext Grundschule. Perspektiven für Forschung, Lehrer:innenbildung und Praxis. Bad Heilbrunn: Verlag Julius Klinkhardt 2022, S. 301-309.
  • Bennewitz, H. & Wiesemann, J. (2022). Das Runde kommt in das Eckige?! Zur Körperlichkeit von Sitzkreisen und Viedeo-Meetings. In: I. Naumann & J. Storck-Odabasi (Hrsg.), Teilhabe und Ausschluss von Kindern in der Gesellschaft. Perspektiven der Kinderheitsforschung, Grundschulpädagogik und Lehrer:innenbildung. Weinheim/Basel: Beltz Juventa, S. 138-150.
  • Flügel, Alexandra / Pech, Detlef / Wiesemann, Jutta (2020): wo_anders. Kinder am außerschulischen Lernort. In: Wiesemann, Jutta / Flügel, Alexandra / Brill, Swaantje / Landrock, Irina (Hrsg.): Orte und Räume der Generationenvermittlung. Zur Praxis außerschulischen Lernens von Kindern. Bad Heilbrunn: Klinkhardt, S. 54-69.
  • Brill, Swaantje / Flügel, Alexandra / Landrock, Irina / Wiesemann, Jutta (2020): Einführung. Orte und Räume der Generationenvermittlung - Zur Praxis außerschulischen Lernens von Kindern. In: Wiesemann, Jutta / Flügel, Alexandra / Brill, Swaantje / Landrock, Irina (Hrsg.): Orte und Räume der Generationenvermittlung. Zur Praxis außerschulischen Lernens von Kindern. Bad Heilbrunn: Klinkhardt, S. 7-18.
  • Wiesemann, Jutta / Eisenmann, Clemens / Fürtig, Inka / Lange, Jochen / Mohn, Bina E. (2020): Digitale Kindheiten. Kinder - Familien - Medien. In: Wiesemann, Jutta / Eisenmann, Clemens / Fürtig, Inka / Lange, Jochen / Mohn, Bina, E. (Hrsg.) (2020): Digitale Kindheiten. Reihe: Medien der Kooperation. Wiesbaden: Springer VS. UNIBIBSiegen
  • Lange, Jochen / Müller-Naendrup, Barbara / Schulte-Buskase, Alina / Wiesemann, Jutta (2019): Raum - Dinge - Lernen. Was geschieht in Lernwerkstätten? In: Tänzer, Sandra / Mannhaupt, Gerd / Berger, Marcus / Godau, Marc (Hrsg.) (2019): Lernwerkstätten im Spannungsverhältnis zwischen Individuum, Gemeinschaft, Ding und Raum (Lernen und Studieren in Lernwerkstätten, Bd.4). Klinkhardt: Bad Heilbrunn. https://www.pedocs.de/volltexte/2020/20191/pdf/Lange_et_al_2019_Mensch_Ding_Raum.pdf
  • Wiesemann, Jutta / Lange, Jochen (2018): Schulische Experimente als Produkte der Bildungswirtschaft. In: Franz, U. / Giest, H. / Hartinger, A. / Heinrich-Dönges, A. / Reinhoffer, B. (Hrsg.): Handeln im Sachunterricht, Bad Heilbrunn, Klinkhardt, S. 125-132.
  • Wiesemann, Jutta / Fürtig, Inka (2018): Kindheit zwischen Smartphone und pädagogischem Schulalltag. In: Betz, Tanja et al. (Hrsg.): Institutionalisierungen von Kindheit. Childhood studies zwischen Soziologie und Erziehungswissenschaft, Reihe „Kindheiten – Neue Folge“, Weinheim/München: BeltzJuventa, S.196-212
  • Wiesemann, Jutta (2015): Lernen ist eine soziale praktische Tätigkeit von Kindern. In: Liebers, K. / Landwehr, B. / Marquardt, A. / Schlotter, K. (Hrsg.): Lernprozessbegleitung undadaptive Lerngelegenheiten im Unterricht der Grundschule, Bd. 1, Wiesbaden, VS Verlag für Sozialwissenschaften, S. 33-46.
  • Wiesemann, Jutta / Lange, Jochen (2015): Schülerhandeln und die Dinge des Lernens. Zum Verhältnis von Sinn und Objektgebrauch. In: Kalthoff, H. / Alkemeyer, T. / Rieger-Ladich, M. (Hrsg.): Bildungspraxis. Körper – Räume – Artefakte, Weilerswist, Velbrück, S. 261-282.
  • Wiesemann, Jutta (2014): Schülerhandeln in der Grundschule. In: Einsiedler, W. / Götz, M. / Hartinger, A. / Heinzel, F. / Kahlert, J. / Sandfuchs, U. (Hrsg.): Handbuch Grundschulpädagogik und Grundschuldidaktik, 4. Aufl., Bad Heilbrunn, Klinkhardt, S. 190-194.
  • Büker, Petra / Miller, Susanne /  Röhner, Charlotte / Wiesemann, Jutta (2013): Forschendes Lernen in der neuen Lehrerausbildung. Konzepte und Projekte aus NRW. In: Kopp, B. / Martschinke, S. / Munser-Kiefer, M. / Haider, M. / Kirschhock, E. / Ranger, G. / Renner, G. (Hrsg.): Individuelle Förderung und Lernen in der Gemeinschaft. Jahrbuch Grundschulforschung, Bd. 17, Wiesbaden, VS Verlag, S. 67-80.
  • Wiesemann, Jutta / Lange, Jochen / Wille, Friederike (2013): Qualitative Forschung im Sachunterricht. Bilanz und Perspektiven. In: Fischer, H.-J. / Giest, H. / Pech, D. (Hrsg.): Sachunterricht und seine Didaktik. Bestände prüfen und Perspektiven entwickeln (Probleme und Perspektiven des Sachunterrichts, Band 23), Bad Heilbrunn, Klinkhardt, S. 91-98.
  • Röhner, Charlotte / Büker, Petra / Miller, Susanne / Wiesemann, Jutta / Wittag, Carolin / Radhoff, Melanie / Kottmann, Brigitte / Lobpreis, Heike / Berning, Hanna (2012): Neues Grundschullehramt NRW. In: Hellmich, Frank u.a. (Hrsg.): Bedingungen des Lehrens und Lernens in der Grundschule - Bilanz und Perspektiven. Jahrbuch Grundschulforschung, Wiesbaden, Springer, S. 177-184.
  • Lange, Jochen / Wiesemann, Jutta (2012): Ethnografie. In: Heinzel, F. (Hrsg.): Methoden der Kindheitsforschung, 2. überarbeitete Neuauflage, Weinheim und München, Beltz, S. 263-277.
  • Wiesemann, Jutta / Amann, Klaus (2012): Freie Alternativschulen. In:  Ullrich, H. / Strunck, S. (Hrsg.): Private Schulen in Deutschland. Entwicklungen, Profile, Kontroversen. Wiesbaden, Springer, S. 97-115.
  • Wiesemann, Jutta (2011): Ethnographische Forschung im Kontext der Schule. In: Moser, H. / (Hrsg.): Forschung in der Lehrerbildung. (Grunder, H.U. / Kansteiner-Schänzlin, K. / Moser, H. (Hrsg.): Professionswissen für Lehrerinnen und Lehrer, Band 10), Baltmannsweiler, Schneider Verlag Hohengehren, S. 167-185.
  • Wiesemann, Jutta (2011): Schülerhandeln in der Grundschule. In: Einsiedler, W. / Götz, M. / Hartinger, A. / Heinzel, F. / Kahlert, J. / Sandfuchs, U. (Hrsg.): Handbuch Grundschulpädagogik und -didaktik, 3. Auflage, Bad Heilbrunn, Klinkhard,  S. 176-180.
  • Lange, Jochen/Wiesemann, Jutta  (2010): Wie lernen Kinder am Computer? Ergebnisse einer qualitativen Studie zum Erwerb von Medienkompetenz in der Grundschule. In: Arnold, Karl-Heinz/Hauenschild, Katrin/Schmidt, Britta/Ziegenmeyer, Birgit (Hrsg.) (2010): Zwischen Fachdidaktik und Stufendidaktik. Perspektiven für die Grundschulforschung (Jahrbuch Grundschulforschung, Bd. 14). Wiesbaden, S. 107-110
  • Wiesemann, Jutta (2010): Ethnographie (machen) mit Kindern. Die Beobachtung der Beobachter. In: Cloos, P./ Heinzel, F./ Thole, W. (Hrsg.): Auf unsicherem Terrain. Ethnographische Forschung im Kontext des Bildungs- und Sozialwesens, Wiesbaden, Springer, S. 143-151.
  • Wiesemann, Jutta (2009): "Handwerk des Lernens". Zum kulturellen Selbstverständnis schulischen Lernens im Sachunterricht. In: Giest, H./ Lauterbach, R./ Marquart-Mau, B.: Lernen und kindliche Entwicklung - Elementarbildung und Sachunterricht, Bad Heilbrunn, Klinkhard, S. 269-276.
  • Wiesemann, Jutta (2009): "Kinder als Akteure" von Unterricht - Konsequenzen für eine pädagogische Lernforschung. In: Deckert-Peaceman, H. / de Boer, H. (Hrsg.): Kinder in der Schule. Zwischen Gleichaltrigenkultur und schulischer Ordnung, Wiesbaden, Springer, S.177-192.
  • Wiesemann, Jutta (2008): Was ist schulisches Lernen? In: Breidenstein, G. / Schütze, F.(Hrsg.): Paradoxien in der Schulreform, Wiesbaden, Springer, S. 161-176.
  • Wiesemann, Jutta (2006): Die Sichtbarkeit des Lernens - empirische Annäherung an einen pädagogischen Lernbegriff. In: Cloos, P. / Thole, W. (Hrsg.): Ethnographische Zugänge. Professions- und adressatInnenbezogene Forschung im Kontext von Schule und Sozialer Arbeit, Wiesbaden, Springer, S. 171-183.
  • Wiesemann, Jutta (2005): Wohin führt die Forschung im Klassenzimmer? In: Breidenstein, G. / Prengel, A. (Hrsg.): Schulforschung und Kindheitsforschung - ein Gegensatz? Wiesbaden, Springer, S. 15-36.
  • Heinzel, Friederike / Wiesemann, Jutta (2005): Schulalltag beobachten. In: Dauber, H. / Krause-Vilmar, D. (Hrsg.): Schulpraktikum vorbereiten - Pädagogische Perspektiven für die Praxis, Bad Heibrunn, Klinkhard, S. 207-222.
  • Wiesemann, Jutta (2004): Lernforschung an der Freien Schule Untertaunus. In: Ullrich, H/ T.S. Idel (Hrsg.): Das Andere Erforschen. Empirische Studien zu Reform- und Alternativschulen, Wiesbaden, VS Verlag für Sozialwissenschaften, S.147-157.
  • Wiesemann, Jutta (2003): Zur Differenz von schulischer und außerschulischer Welt - Gibt es ein Innen und ein Außen? In: Brügelmann, H. / Panagiotopoulou, A. (Hrsg.): Grundschulpädagogik meets Kindheitsforschung, Jahrbuch Grundschulforschung (Band 7), Obladen, Leske + Budrich, S. 47-51.
  • Wiesemann, Jutta (2003): Wie Kinder in der Schule die Anwendung von Regeln lernen. In: Burk, K.-H. / Speck-Hamdan, A. / Wedekind, H. (Hrsg.): Demokratie lernen in der Grundschule? Grundschulverband (Band 116), Seelze Velber. S. 173-184.
  • Wiesemann, Jutta / Amann, Klaus (2002): Situationistische Unterrichtsforschung. In: Breidenstein, G. / Combe, A. / Helsper, W. / Stelmaszyk (Hrsg.): Forum qualitative Schulforschung 2. Interpretative Unterrichts- und Schulbegleitforschung, Opladen, Leske + Budrich, S. 133-158.
  • Wiesemann, Jutta (1999): "Stooopp!" - "Die hört nicht auf die Stoppregel!" Die Erfindung von Handlungsregeln als soziales Lernen. In: Combe, A. / Helsper, W. / Stemaszyk, B. (Hrsg.): Forum qualitative Schulforschung 1, Weinheim, Deutscher Studienverlag, S. 221-244.
  • Schütze, Fritz / Bräu, Karin / Liermann, Hildegard / Prokopp, Karl / Speth, Martin / Wiesemann, Jutta (1996): Überlegungen zu Paradoxien des professionellen Lehrerhandelns in den Dimensionen der Schulorganisation, In: W. Helsper / H.H. Krüger / H. Wenzel (Hrsg.): Schule und Gesellschaft im Umbruch, Band 1: Theoretische und internationale Perspektiven, Deutscher Studienverlag, Weinheim, S. 333-376.

Aufsätze in Fachzeitschriften

  • Wiesemann, Jutta (2009): Jungs spinnen - Mädchen gewinnen. Wie können die Leistungen von Jungen und Mädchen gerecht beurteilt werden? In: Grundschule 41, S. 28-31.
  • Wiesemann, Jutta (2002): Was ist größer: Der Mars oder die Erde? Wie Kinder lernen. In: Online Zeitung, Grundschulforschung, Frankfurt.
  • Wiesemann, Jutta (1998): Schule ohne Klingel. Lernzeiten aushandeln und gestalten. In: Friedrich Jahresheft "Schule - zwischen Routine und Reform", S. 18-20.

Sonstige Veröffentlichungen

  • "20 Jahre freie Schule Untertaunus. Raum für eigene freie Entscheidungen", Aarbergen 2006, zus. mit Stefan Wiesener und Mathias Herrmann.
  • "Pädagogisches Konzept zur offenen Schuleingangsstufe an der Freien Schule Untertaunus", Aarbergen 2005.
  • Drei Zahlen an der Tafel, In: Heinzel, F. / Marini, U.: Online-Fallarchiv Schulpädagogik 2004, http://www.fallarchiv.uni-kassel.de.
  • Planeten im All, In: Heinzel, F. / Marini, U.: Online-Fallarchiv Schulpädagogik 2004, http://www.fallarchiv.uni-kassel.de.
  • Pädagogisches Konzept zur Erweiterung der Freien Schule Untertaunus zur Integrierten Gesamtschule, Aarbergen 2000.

Forschungs- und Unterrichtsfilme

  • Wiesemann, Jutta (2004): Beispiele schulischer Handlungsmuster III. Das Beobachten, Dörsdorf, Kamera und Schnitt zus. mit Klaus Amann.
  • Wiesemann, Jutta (2004): Die Fledermäuse - Einblicke in ein viertes Schuljahr, Dörsdorf, Kamera und Schnitt zus. mit Klaus Amann.
  • Wiesemann, Jutta (2004): Lernen in offenen Arrangements - Schulalltag in einem 2. Schuljahr, Dörsdorf, Kamera und Schnitt zus. mit Klaus Amann.
  • Wiesemann, Jutta (2003): Beispiele schulischer Handlungsmuster II. Das Melden und Drankommen, Dörsdorf, Kamera und Schnitt zus. mit Klaus Amann.
  • Wiesemann, Jutta (2002): Ein Vormittag in einer ganz normalen Grundschule, Dörsdorf, Kamera und Schnitt zus. mit Klaus Amann.
  • Wiesemann, Jutta (2002): Beispiele schulischer Handlungsmuster I. Auf das Ergebnis kommt es an, Dörsdorf, Kamera und Schnitt zus. mit Klaus Amann.

Wissenschaftliche Gutachten

  • 2013: Wissenschaftliches Gutachten im Rahmen des Genehmigungsverfahren der Freien Schule Leutkirchen (Baden-Württemberg).
  • 2007: Wissenschaftliches Gutachten für das Verwaltungsgericht Münster über das Konzept der Freien Schule Tecklenburger Land (FSTL).



 

Team der Professorin

Lia Cordes

Lia Cordes

Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in
Georg Geber

Dr. Georg Geber-Knop

Lehrkraft für besondere Aufgaben
Annika Gruhn

Dr. phil. Annika Gruhn

Studienrat*rätin im Hochschuldienst
Carola Hien

Carola Hien

Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in
Foto von Tobias Leßner

Tobias Leßner

Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in
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Sabine Meurer

Lehrkraft für besondere Aufgaben
müller-naendrup

AOR Dr. paed. Barbara Müller-Naendrup

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Hoa Mai Tran

Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in
Passbild Astrid Vogelpohl

Astrid Vogelpohl

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